Parrys Katzenpfötchen Var. Typische (Calyptridium parryi var. parryi)

Parry's pussypaws pussypaws
Silhouette: T. Michael Keesey / Lizenz

Calyptridium parryi var. parryi: Verbreitung & Steckbrief

Dieses kleine, einjährige Kraut besiedelt die trockenen Sandböden und felsigen Hänge im Westen Nordamerikas. Es ist die Nominatform der Art und wächst häufig in Wüstengebieten, Chaparral-Zonen und lichten Nadelwäldern. Durch ihre Anpassung an periodische Trockenheit überlebt sie in Gebieten mit minimalem Niederschlag.

Taxonomie

Morphologie

Die Pflanze bildet prostrate, rötlich überlaufene Stängel, die strahlenförmig von der zentralen Blattrosette ausgehen. Die fleischigen Laubblätter sind spatelförmig und können in Trockenzeiten Feuchtigkeit speichern. Die Blüten sind in dichten Knäueln angeordnet, die an die Pfoten kleiner Katzen erinnern.

Zu den morphologischen Kennzeichen zählen:

  • Kelchblätter: Zwei nierenförmige, häutige Kelchblätter umschließen die Blüte.
  • Staubblätter: In der Regel ist nur ein einzelnes Staubblatt vorhanden.
  • Früchte: Die Kapseln enthalten winzige, linsenförmige, tiefschwarze Samen mit einer glänzenden Oberfläche.

Blütezeit

Mai bis August

Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Name
Dez

Anwendungen

Da es sich um ein kleines, unscheinbares Wildkraut handelt, gibt es keine menschliche Nutzung. Ökologisch gesehen ist sie eine wichtige Pionierpflanze auf erodierten Böden und Brandflächen im Südwesten der USA. Sie stabilisiert den sandigen Wüstenboden nach Regenfällen.

Interessante Fakten

Der Trivialname "Pussypaws" leitet sich von der Form der Blütenstände ab, die an weiche Katzenpfoten erinnern. Bei kühleren Temperaturen oder bewölktem Himmel legen sich die Stängel flacher an den Boden, um die Wärme des Substrats zu nutzen. Die Samen werden häufig von Ameisen verbreitet, die an den Elaiosomen interessiert sind.

Verbreitungsgebiet

  • Kalifornien
  • Nevada
  • Arizona
  • Utah
  • Baja California

Quellen

  • POWO (Plants of the World Online): Calyptridium parryi var. parryi
  • WFO (World Flora Online): Taxonomischer Status
  • GBIF: Fundortdaten im Südwesten der USA
  • Tropicos: Historische Nomenklatur von Parry

Technische Information

Externe Datenbanken: GBIF