Schreiters Großfrucht (Schreiteria macrocarpa)

Silhouette: T. Michael Keesey / Lizenz

Schreiteria macrocarpa: Merkmale und Herkunft der Wildpflanze

In den Hochlagen der argentinischen Provinz Tucumán findet sich die sukkulente Staude Schreiteria macrocarpa. Diese Art stellt das einzige Mitglied ihrer monotypischen Gattung dar und ist eng an das dortige Klima angepasst. Die Pflanze zeichnet sich besonders durch ihre Wuchsform und die namensgebenden großen Früchte aus.

Taxonomie

  • царство Plantae
  • Abteilung Tracheophytes
  • Unterabteilung Spermatophytes (Samenpflanzen)
  • Angiosperms
  • eudicots
  • Superasterids
  • Ordnung Caryophyllales
  • Familie Montiaceae
  • Art Schreiteria macrocarpa (Schreiters Großfrucht)

Morphologie

Schreiteria macrocarpa wächst als ausdauernde, krautige Pflanze und erreicht eine Wuchshöhe von bis zu 70 Zentimetern. Die verzweigte Wurzel besitzt auffällige knollige Verdickungen mit einem Durchmesser von bis zu 1 Zentimeter. Die wechselständig angeordneten, sukkulenten Laubblätter sind linealisch und kahl.

  • Blütenstand: Endständig, bestehend aus Dichasien oder Monochasien, mit bis zu 10 Zentimeter langem Schaft.
  • Blüten: Fünfzählig und zwittrig mit dunkel- bis bleichroten Kronblättern von 8 bis 12 Millimeter Länge.
  • Früchte: Dreiklappige, verlängerte Kapselfrüchte, die eine beachtliche Länge von bis zu 4 Zentimetern erreichen.

Interessante Fakten

Die Pflanze wurde nach dem deutsch-argentinischen Botaniker Carlos Rodolfo Schreiter benannt. Eine weitere Besonderheit ist der polyrugate Pollen, der durch mehrere Furchen gekennzeichnet ist. Die Gattung gilt in der Botanik als monotypisch, da sie nur diese eine Art umfasst.

Verbreitungsgebiet

  • Argentinien

Quellen

  • POWO (Plants of the World Online)
  • WFO (World Flora Online)
  • GBIF (Global Biodiversity Information Facility)
  • Tropicos

Technische Information

Externe Datenbanken: GBIF, POWO, Tropicos