Arizona-Katzenpfötchen (Calyptridium arizonicum)
Calyptridium arizonicum: Merkmale & Verbreitung
In den trockenen Regionen der südwestlichen USA gedeiht die zierliche Calyptridium arizonicum als flach wachsende Wildpflanze. Die Art hat sich hervorragend an die extremen Bedingungen von Wüsten- und Halbwüstenhabitaten angepasst. Ihre unauffällige Lebensweise macht sie zu einem faszinierenden Studienobjekt der Wüstenbotanik.
Taxonomie
- ∟ царство Plantae
- ∟ Abteilung Tracheophytes
- ∟ Unterabteilung Spermatophytes (Samenpflanzen)
- ∟ Angiosperms
- ∟ eudicots
- ∟ Superasterids
- ∟ Ordnung Caryophyllales
- ∟ Familie Montiaceae
- ∟ Gattung Calyptridium (Kappen-Katzenpfötchen)
- ∟ Art Calyptridium arizonicum (Arizona-Katzenpfötchen)
Morphologie
Die einjährige Pflanze wächst meist flach auf dem Boden liegend oder leicht aufsteigend. Ihre fleischigen, spatelförmigen Blätter bilden eine dichte Rosette, um Wasser optimal zu speichern. Aus diesem Zentrum entspringen mehrere verzweigte Blütenstängel.
Die Blütenstände weisen folgende charakteristische Merkmale auf:
- Sie sind als dichte, oft eingerollte Zyme angeordnet.
- Die winzigen Blüten besitzen meist vier weiße bis blassrosa Kronblätter.
- Die Kelchblätter sind breit und papierartig strukturiert.
Blütezeit
Frühling, meist von März bis Mai
Interessante Fakten
Die Gattung verdankt ihren englischen Namen „Pussypaws“ der charakteristischen Form ihrer Blütenstände. Diese erinnern im verblühten Zustand an die weichen Pfoten von Katzen. Die papierartigen Kelchblätter schützen die Samen vor der intensiven Wüstensonne.
Verbreitungsgebiet
- Arizona
- Kalifornien
- New Mexico
- Chihuahua
Quellen
- Plants of the World Online (POWO)
- World Flora Online (WFO)
- Global Biodiversity Information Facility (GBIF)