Vierblättriges Katzenpfötchen (Calyptridium quadripetalum)
Calyptridium quadripetalum: Merkmale & Ökologie
Die seltenen Serpentinböden Kaliforniens beheimaten die faszinierende Calyptridium quadripetalum, eine an extreme Standorte angepasste Wildblume. Diese Art besiedelt bevorzugt kiesige Hänge und offene Gebiete im Chaparral. Durch ihre spezialisierte Ökologie leistet sie einen wichtigen Beitrag zur regionalen Artenvielfalt.
Taxonomie
- ∟ царство Plantae
- ∟ Abteilung Tracheophytes
- ∟ Unterabteilung Spermatophytes (Samenpflanzen)
- ∟ Angiosperms
- ∟ eudicots
- ∟ Superasterids
- ∟ Ordnung Caryophyllales
- ∟ Familie Montiaceae
- ∟ Gattung Calyptridium (Kappen-Katzenpfötchen)
- ∟ Art Calyptridium quadripetalum (Vierblättriges Katzenpfötchen)
Morphologie
Die wuchsfreudige, einjährige Pflanze bildet flache, kreisförmige Matten auf dem steinigen Untergrund. Ihre dicklichen, sukkulenten Blätter sind wechselständig angeordnet und schützen sich durch eine wachsartige Schicht vor Austrocknung. Die Stängel sind oft rötlich überlaufen.
Die Fortpflanzungsorgane weisen folgende botanische Besonderheiten auf:
- Jede Blüte besitzt genau vier weiße oder rosafarbene Kronblätter.
- Die Kelchblätter sind auffallend groß, rundlich und von papierartiger Textur.
- Die Kelchblätter färben sich mit der Fruchtreife oft leuchtend rosa oder weiß.
Blütezeit
Frühjahr bis Frühsommer, typischerweise von April bis Juni
Interessante Fakten
Diese Pflanze gilt als feuerangepasster Pionier in ihrer Heimat. Nach Waldbränden im Chaparral keimen die im Boden ruhenden Samen oft in großer Zahl. Dadurch bedecken sie die sonst kahlen Ascheflächen innerhalb kürzester Zeit.
Verbreitungsgebiet
- Kalifornien
Quellen
- Plants of the World Online (POWO)
- World Flora Online (WFO)
- California Native Plant Society (CNPS)