Fast-Trugdoldiger Homalolepis (Homalolepis subcymosa)

Silhouette: T. Michael Keesey / Lizenz

Homalolepis subcymosa: Merkmale & Verbreitung

Mit ihren charakteristischen Blütenständen hebt sich diese Art innerhalb der Gattung Homalolepis deutlich ab. Sie ist in den tropischen Zonen Brasiliens heimisch, wo sie meist in savannenartigen Landschaften anzutreffen ist. Ihre ökologische Nische umfasst sonnige Standorte mit gut durchlässigen Böden.

Die robuste Konstitution dieser Pflanze macht sie zu einem widerstandsfähigen Element ihrer Lebensgemeinschaft. Botaniker untersuchen die Art häufig im Kontext der biogeografischen Gliederung des brasilianischen Cerrados.

Taxonomie

  • царство Plantae
  • Abteilung Tracheophytes
  • Unterabteilung Spermatophytes (Samenpflanzen)
  • Angiosperms
  • mesangiosperms
  • eudicots
  • Superrosids
  • rosids
  • malvids
  • Ordnung Sapindales
  • Familie Simaroubaceae (Bittereschengewächse)
  • Gattung Homalolepis (Homalolepis-Baum)
  • Art Homalolepis subcymosa (Fast-Trugdoldiger Homalolepis)

Morphologie

Der Wuchs dieser Pflanze ist vorwiegend strauchartig mit stark verzweigten Ästen. Ein markantes Merkmal ist der Blütenstand, der eine fast trugdoldige (subzymöse) Struktur aufweist. Die wechselständigen Blätter sind gefiedert und weisen schmale, elliptische Fiederblättchen auf.

Die wichtigsten morphologischen Details sind:

  • Infloreszenz: Subzymöse Anordnung der Blütenknospen, was zu einer kompakten Blütenkrone führt.
  • Blüten: Winzige, sternförmige Blüten mit meist gelblichen Petalen.
  • Frucht: Kleine, ovale Steinfrüchte mit einer dünnen Epikarp-Schicht.

Durch die ledrige Beschaffenheit der Blätter schützt sich die Pflanze vor übermäßiger Transpiration. Dies ermöglicht ihr das Überstehen längerer Trockenperioden in ihrer Heimat.

Interessante Fakten

Der Artname verweist direkt auf die subzymöse Anordnung der Blüten, was ein wichtiges Unterscheidungsmerkmal darstellt. In der traditionellen südamerikanischen Volksmedizin werden Extrakte verwandter Simaroubaceae-Arten wegen ihrer extremen Bitterstoffe geschätzt. Die Pflanze nutzt diese Bitterkeit sehr erfolgreich zur Abwehr von Fraßfeinden.

Verbreitungsgebiet

  • Brasilien

Quellen

  • Plants of the World Online (POWO) - Royal Botanic Gardens, Kew
  • World Flora Online (WFO) - An Online Flora of All Known Plants
  • Global Biodiversity Information Facility (GBIF) - Homalolepis subcymosa Species Database

Technische Information

Externe Datenbanken: GBIF, POWO, Tropicos