Rosarote Spinnenlilie
Lycoris radiata
Die Rote Spinnenlilie (Lycoris radiata) beeindruckt mit feuerroten Blüten, die vor den Blättern erscheinen. Die …
Im späten Sommer bringt die japanische Wildart Lycoris haywardii ihre filigranen Blütenstände hervor. Diese Art aus der Familie der Amaryllisgewächse wurde im Jahr 1957 von dem amerikanischen Botaniker Hamilton Paul Traub erstbeschrieben. In freier Wildbahn wächst sie vor allem auf den Hauptinseln Japans.
Die unterirdischen Zwiebeln von Lycoris haywardii sind nahezu kugelförmig und erreichen meist einen Durchmesser von etwa 3 bis 4 Zentimetern. Im zeitigen Frühjahr treiben die riemenförmigen, graugrünen Laubblätter aus. Diese sterben vor dem Einsetzen der Sommerruhephase wieder vollständig ab.
Der blattlose Blütenstandsschaft wächst im Spätsommer auf eine Höhe von bis zu 50 Zentimetern heran. Die Dolde trägt in der Regel 4 bis 6 trichterförmige Blüten. Typisch für diese Art ist die Färbung der Blütenblätter:
Die Staubblätter ragen leicht aus der Blütenröhre heraus. Sie tragen zarte, längliche Antheren mit gelbem Pollen.
Spätsommer (August bis September)
Diese Art wurde nach dem amerikanischen Gärtner und Pflanzenzüchter Wyndham Hayward benannt, der eng mit Hamilton Paul Traub zusammenarbeitete. Aufgrund ihrer markanten, zweifarbigen Blüten mit bläulichen Spitzen wird sie in der Züchtung zur Hybridisierung geschätzt. Die Zwiebeln enthalten wie die meisten Vertreter der Gattung giftige Alkaloide.
Lycoris radiata
Die Rote Spinnenlilie (Lycoris radiata) beeindruckt mit feuerroten Blüten, die vor den Blättern erscheinen. Die …
Lycoris squamigera
Eine faszinierende ostasiatische Zwiebelpflanze, deren duftende, rosafarbene Blüten im Spätsommer überraschend aus dem kahlen Boden …
Lycoris sanguinea
Ein giftiges Amaryllisgewächs Ostasiens mit auffälligen orangefarbenen Blüten.
Lycoris caldwellii
Eine seltene, triploide Lycoris-Art aus den feuchten Bergregionen Chinas.