Kra Thum Khok (Mitragyna hirsuta)

Bhringi
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Mitragyna hirsuta: Kra Thum Khok Wirkstoffe und Botanik

Die dichten Wälder Südostasiens beheimaten einen bemerkenswerten laubabwerfenden Baum, der traditionell für seine anregenden Eigenschaften geschätzt wird. In Ländern wie Thailand und Vietnam wächst er häufig an Waldrändern und in Sekundärwäldern. Unter dem Namen Kra Thum Khok ist dieses Gewächs fester Bestandteil der lokalen Kultur und Volksheilkunde.

Taxonomie

  • царство Plantae
  • Abteilung Tracheophytes (Gefäßpflanzen)
  • Unterabteilung Spermatophytes (Samenpflanzen)
  • Angiosperms
  • mesangiosperms (Mesangiospermen)
  • eudicots
  • asterids
  • Ordnung Gentianales
  • Familie Rubiaceae
  • Unterfamilie Cinchonoideae
  • Tribus Naucleeae
  • Gattung Mitragyna (Kratom)
  • Art Mitragyna hirsuta (Kra Thum Khok)

Lebendiger Puls

Morphologie

Diese Baumart wächst aufrecht und erreicht gewöhnlich Wuchshöhen von 10 bis maximal 20 Metern. Der Stamm bleibt mit einem Brusthöhendurchmesser von etwa 20 Zentimetern vergleichsweise schlank. Seine Borke zeigt eine gräulich-braune Färbung und löst sich im Alter in dünnen Platten ab, während die jungen Zweige dicht flaumig behaart sind.

Die Blätter stehen sich paarweise gegenüber und sind mit einer Länge von bis zu 30 Zentimetern breit-eiförmig geformt. Die Blattunterseite weist eine charakteristische, feine Behaarung auf, die sich besonders entlang der Blattadern konzentriert. Während der Blütezeit entwickeln sich endständige, kugelförmige Blütenstände, welche gelbliche bis cremefarbene Blüten tragen.

Anwendungen

In den Ursprungsregionen werden die Blätter frisch gekaut oder als Tee zubereitet, um Müdigkeit zu lindern. Zudem soll diese Anwendung die Ausdauer bei schwerer körperlicher Arbeit steigern. In der Volksmedizin von Laos gilt ein Dekokt aus der Rinde als wirksames Mittel gegen starken Hautjuckreiz.

Interessante Fakten

Im Gegensatz zum nahe verwandten Kratom enthält diese Art kein Mitragynin, sondern das Alkaloid Mitraphyllin als Hauptwirkstoff. Dieses chemische Profil macht die Pflanze zu einem interessanten Forschungsobjekt in der modernen Pharmakologie. Durch die fortschreitende landwirtschaftliche Erschließung und Entwaldung schrumpfen die natürlichen Rückzugsgebiete dieses Baumes zunehmend.

Verbreitungsgebiet

  • China (Yunnan)
  • Vietnam
  • Laos
  • Myanmar
  • Kambodscha
  • Thailand

Quellen

  • POWO (2026): Plants of the World Online. Royal Botanic Gardens, Kew.
  • Flora of China (2011): Wissenschaftliche Beschreibung der Gattung Mitragyna.
  • Journal of Ethnopharmacology (2017): Phytochemische Übersicht der Gattung Mitragyna.

Technische Information

Externe Datenbanken: GBIF, POWO, Tropicos

Siehe auch