Bengalische Blutbeere (Rivina bengalensis)

Silhouette: T. Michael Keesey / Lizenz

Rivina bengalensis: Botanische Fakten und Lebensraum

In den feuchten und üppigen Landschaften der indischen Region Westbengalen wächst eine botanische Rarität, die für lange Zeit im Schatten bekannterer Arten stand. Rivina bengalensis fügt sich als faszinierendes Element in dieses reichhaltige Ökosystem ein und zieht die Aufmerksamkeit von Taxonomen auf sich.

Diese spezifische Wildpflanze wurde von den Wissenschaftlern S. C. Srivastava und T. K. Paul ausführlich untersucht und wissenschaftlich beschrieben. Botanisch wird Rivina bengalensis der Familie der Kermesbeergewächse (Phytolaccaceae) zugeordnet, was sie zu einem spannenden Teil der südasiatischen Flora macht.

Taxonomie

  • царство Plantae
  • Abteilung Tracheophytes
  • Unterabteilung Spermatophytes (Samenpflanzen)
  • Angiosperms
  • mesangiosperms
  • eudicots
  • Superasterids
  • Ordnung Caryophyllales
  • Familie Petiveriaceae
  • Gattung Rivina (Blutbeere)
  • Art Rivina bengalensis (Bengalische Blutbeere)

Morphologie

Rivina bengalensis zeichnet sich durch einen eleganten, halbstrauchigen Wuchs aus und erreicht typischerweise eine Höhe von 0,4 bis 1 Meter. Die Stängel sind aufrecht, fein gerippt und verholzen oft an der Basis, wobei sie im Laufe der Zeit einen edlen aschgrünen Farbton annehmen.

Das Laub besteht aus einfachen, wechselständigen, eiförmig-lanzettlichen Blättern mit zugespitztem Ende und leicht gewelltem Rand; die Oberfläche ist glatt und zeigt ein sattes Olivgrün.

Die kleinen, zierlichen Blüten sind in anmutig hängenden, traubigen Blütenständen angeordnet. Die Blütenhülle besteht aus vier kronblattartigen Kelchblättern in Zartrosa oder reinem Weiß, die einen dezenten Kontrast zu den goldgelben Staubbeuteln bilden.

Den größten Zierwert der Pflanze machen ihre Früchte aus: glänzende, fleischige, beerenartige Steinfrüchte von intensivem Rubinrot, welche die Zweige dicht besetzen.

Interessante Fakten

Aufgrund ihrer sehr spezifischen Verbreitung bietet diese Art einige interessante wissenschaftliche Einblicke:

  • Wissenschaftliche Entdeckung: Rivina bengalensis wurde von den Botanikern S. C. Srivast. und T. K. Paul klassifiziert und in die botanische Nomenklatur aufgenommen.
  • Regionales Vorkommen: Die natürlichen Populationen dieser Pflanze sind maßgeblich im ostindischen Bundesstaat Westbengalen dokumentiert.
  • Botanische Einordnung: Sie gehört zur Pflanzengattung Rivina innerhalb der Familie der Phytolaccaceae, welche für bestimmte phytochemische Eigenschaften bekannt ist.

Verbreitungsgebiet

  • Indien

Technische Information

Externe Datenbanken: GBIF, POWO, Tropicos