Katzenpfötchen (Spraguea)

Pussy paws
Silhouette: T. Michael Keesey / Lizenz

Spraguea (Pussy paws) – Merkmale und botanische Details

Diese faszinierenden Pflanzen besiedeln vor allem die trockenen, sandigen Regionen im Westen Nordamerikas. Mit ihren charakteristischen, dichten Blütenständen, die optisch an weiche Pfoten erinnern, haben sie sich perfekt an karge Berglandschaften angepasst.

Die Gattung zeichnet sich durch eine bemerkenswerte Überlebensfähigkeit unter extremen Bedingungen aus.

Taxonomie

Morphologie

Die Vertreter dieser Gattung wachsen als einjährige oder ausdauernde krautige Pflanzen, die meist flache Blattrosetten bilden. Ihre fleischigen, spatelförmigen Blätter dienen als Wasserspeicher für trockene Perioden.

Besonders auffällig sind die scheindoldigen Blütenstände mit ihren zahlreichen, papierartigen Hochblättern. Die Blüten selbst sind meist klein, rosa, weiß oder purpurfarben und bleiben auch nach dem Verblühen durch die haltbaren Kelchblätter dekorativ.

Blütezeit

Juni bis August

Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Name
Dez

Anwendungen

In der Naturheilkunde einiger indigener Völker wurden Extrakte der Pflanze traditionell zur Linderung von Hautirritationen verwendet. Im modernen Gartenbau werden sie gelegentlich in Steingärten oder Alpinarien als Bodendecker gepflanzt.

Interessante Fakten

  • Der Trivialname Pussy Paws leitet sich von den weichen, rundlichen Blütenständen ab, die bei Berührung an die Pfoten einer Katze erinnern.
  • Die Pflanze verdankt ihren botanischen Namen dem bekannten amerikanischen Illustrator Isaac Sprague, der im 19. Jahrhundert lebte.
  • Bei intensiver Sonneneinstrahlung und Trockenheit färben sich die Blätter oft rötlich, um sich vor UV-Strahlung zu schützen.

Verbreitungsgebiet

  • Vereinigte Staaten

Natürliche Varietäten

Quellen

  • POWO (Plants of the World Online): Spraguea Hook.
  • WFO (World Flora Online): Spraguea
  • GBIF (Global Biodiversity Information Facility): Spraguea

Technische Information

Externe Datenbanken: GBIF, POWO, Tropicos