Typische Fast-Eiförmige Alvaradoa
Eine seltene südamerikanische Varietät von Alvaradoa subovata, heimisch in trockenen Tälern und lichten Gebirgswäldern.
In den montanen Nebelwäldern der Yungas-Region in Bolivien und Argentinien gedeiht Alvaradoa subovata als bemerkenswerte Gehölzart. Dieses Taxon, das lokal als Pichi Blanco или Pichi-pichi bekannt ist, wächst bevorzugt in Höhenlagen zwischen 1000 und 1600 Metern über dem Meeresspiegel. Es wurde von dem bedeutenden US-amerikanischen Botaniker Arthur John Cronquist wissenschaftlich beschrieben.
Dieses Taxon wächst als zweihäusiger (diözischer) Baum, der eine Höhe von 4 bis 6 Metern und einen Stammdurchmesser von etwa 25 Zentimetern erreicht. Die wechselständigen Blätter werden bis zu 25 Zentimeter lang und tragen bis zu 24 Fiederblättchen, die auf der Unterseite leicht behaart sind. Die weiblichen Blüten stehen in hängenden, dichtblütigen Trauben von bis zu 15 Zentimetern Länge und weisen fünf verwachsene, behaarte Kelchblätter auf. Die männlichen Blüten hängen in vielblütigen Trauben von bis zu 18 Zentimetern Länge und besitzen fünf Staubblätter mit behaarten Filamenten. Die kapselförmigen Früchte sind elliptisch-lanzettlich, seitlich abgeflacht, behaart, etwa 15 Millimeter lang und enthalten einen einzelnen, länglichen Samen.
Die ausgeprägte Zweihäusigkeit dieser Art führt dazu, dass männliche und weibliche Blüten auf getrennten Bäumen wachsen, was eine obligate Fremdbestäubung erfordert. Durch die seitlich abgeflachten und behaarten Früchte sind die Samen hervorragend an die windunterstützte Verbreitung in den steilen Hängen der Yungas angepasst.
Eine seltene südamerikanische Varietät von Alvaradoa subovata, heimisch in trockenen Tälern und lichten Gebirgswäldern.
Eine Varietät von Alvaradoa subovata, die sich durch feine Behaarung an Blättern und Zweigen auszeichnet.