Typische Fast-Eiförmige Alvaradoa (Alvaradoa subovata var. typica)
Alvaradoa subovata var. typica: Botanische Merkmale & Verbreitung
In den trockenen Tälern der südamerikanischen Anden besiedelt Alvaradoa subovata var. typica vorwiegend steinige Hänge und lichte Wälder. Diese Varietät zeichnet sich durch eine hohe Anpassungsfähigkeit an semiaride Bedingungen aus. Sie leistet einen wichtigen Beitrag zur Stabilisierung erosionsgefährdeter Böden in ihrem natürlichen Habitat.
Taxonomie
- ∟ царство Plantae
- ∟ Abteilung Tracheophytes
- ∟ Unterabteilung Spermatophytes (Samenpflanzen)
- ∟ Angiosperms
- ∟ mesangiosperms
- ∟ eudicots
- ∟ Superrosids
- ∟ rosids
- ∟ malvids
- ∟ Familie Picramniaceae
- ∟ Gattung Alvaradoa (Alvaradoe)
- ∟ Art Alvaradoa subovata (Fast-eiförmige Alvaradoa)
- ∟ Varietät Alvaradoa subovata var. typica (Typische Fast-Eiförmige Alvaradoa)
Morphologie
Die Pflanze wächst als verholzender Strauch oder kleiner Baum mit einer lockeren Krone. Ihre wechselständig angeordneten Blätter weisen eine gefiederte Struktur auf, wobei die einzelnen Blättchen eine charakteristische eiförmige bis fast kreisrunde Form zeigen. Die Blattoberseite ist meist kahl und mattgrün gefärbt.
Die unauffälligen, meist eingeschlechtlichen Blüten sind in endständigen oder achselständigen traubigen Blütenständen angeordnet. Aus den bestäubten Blüten entwickeln sich geflügelte Nussfrüchte, die durch den Wind verbreitet werden. Diese Flügelstrukturen zeigen oft rötliche bis strohgelbe Farbtöne im reifen Zustand.
Blütezeit
Oktober bis Februar
Anwendungen
Aufgrund ihrer tiefreichenden Wurzeln wird die Pflanze gelegentlich zum Erosionsschutz an Hängen in der Region eingesetzt. Das harte Holz findet in geringem Maße lokale Verwendung als Brennmaterial. Zudem besitzt die Varietät forstwirtschaftliches Interesse für die Wiederaufforstung degradierter Trockengebiete.
Interessante Fakten
Die Ausbreitung der geflügelten Früchte wird stark durch thermische Winde in den andinen Tälern begünstigt. Diese Art teilt sich ökologische Nischen mit verschiedenen Kakteen und xerophytischen Dornsträuchern. Trotz ihrer ökologischen Bedeutung ist die Varietät in europäischen botanischen Gärten kaum vertreten.
Verbreitungsgebiet
- Bolivien
- Argentinien
Quellen
- POWO: Plants of the World Online
- GBIF: Global Biodiversity Information Facility
- Tropicos: Missouri Botanical Garden