Schwarze Tollkirsche
Atropa bella-donna
Die Schwarze Tollkirsche (Atropa bella-donna) ist eine der bekanntesten Giftpflanzen Europas. Sie vereint faszinierende Mythen …
Auf den kargen Sanddünen und in den küstennahen Nebeloasen Perus entfaltet dieses hochspezialisierte Wildgewächs seine Lebenszyklen. Die extremen Umweltbedingungen dieser ariden Habitate haben die Evolution dieser Art maßgeblich geprägt.
Unter Botanikern ist die Art heute vor allem unter dem wissenschaftlichen Namen Jaltomata arenaria bekannt. Die ursprüngliche Erstbeschreibung ordnete sie jedoch der Gattung Atropa zu.
Die Pflanze zeigt einen typischen xeromorphen Wuchs, der an extreme Bedingungen angepasst ist:
Die kleinen Blüten weisen meist eine radförmige bis glockenförmige Krone auf.
August bis Oktober
Es liegen keine Berichte über eine wirtschaftliche oder gärtnerische Nutzung dieser Wildpflanze vor. Ihr primärer ökologischer Nutzen besteht in der Stabilisierung sandiger Böden und als Nahrungsquelle für die lokale Fauna.
Da die taxonomische Verwandtschaft zu giftigen Arten besteht, muss von einer Toxizität ausgegangen werden. Medizinische Anwendungen sind in der modernen Pharmakologie nicht dokumentiert.
Das Artunterscheidungsmerkmal arenaria leitet sich vom lateinischen Wort für Sand ab. Dies beschreibt den Lebensraum dieser Pflanze, die fast ausschließlich auf reinen Sandböden oder Küstendünen gedeiht.
Atropa bella-donna
Die Schwarze Tollkirsche (Atropa bella-donna) ist eine der bekanntesten Giftpflanzen Europas. Sie vereint faszinierende Mythen …
Atropa caucasica
Ein hochgiftiger Endemit des Kaukasus, der eng mit der Gemeinen Tollkirsche verwandt ist und sich …
Atropa lutea
Eine seltene, gelbblühende Art aus der Gattung der Tollkirschen (Atropa) innerhalb der Familie der Nachtschattengewächse.
Picrasma
Eine Gattung sommergrüner Bäume und Sträucher aus der Familie der Bittereschengewächse, bekannt für ihre ausgeprägte …