Bitterholzbaum (Picrasma)

Bitterholz Bitteresche
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Picrasma (Bitterholz): Merkmale, Inhaltsstoffe und Verbreitung

In den tropischen und warm-gemäßigten Wäldern Asiens und Amerikas sind die Gehölze der Gattung Picrasma weit verbreitet. Diese Pflanzen sind besonders für den extrem bitteren Geschmack ihrer Rinde und ihres Holzes bekannt. Einige Arten zeichnen sich zudem durch eine spektakuläre Herbstfärbung aus und besitzen forstwirtschaftliche Bedeutung.

Taxonomie

  • царство Plantae
  • Abteilung Tracheophytes
  • Unterabteilung Spermatophytes (Samenpflanzen)
  • Angiosperms
  • mesangiosperms
  • eudicots
  • Superrosids
  • rosids
  • malvids
  • Ordnung Sapindales
  • Familie Simaroubaceae (Bittereschengewächse)
  • Gattung Picrasma (Bitterholzbaum)

Lebendiger Puls

Morphologie

Die Vertreter dieser Gattung wachsen als sommergrüne Bäume oder Sträucher und erreichen Wuchshöhen von bis zu 20 Metern. Folgende morphologischen Merkmale sind kennzeichnend für diese Gruppe:

  • Zweige und Knospen: Die rotbraunen, kahlen Zweige sind dicht mit Korkporen besetzt und weisen ein ausgeprägtes Mark auf. Die Knospen haben oft eine seidige, silbrig-braune Behaarung.
  • Blätter: Die wechselständigen, unpaarig gefiederten Blätter stehen gehäuft an den Zweigenden und besitzen hinfällige Nebenblätter.
  • Blüten und Früchte: Die eingeschlechtigen oder polygamen Blüten sind in lockeren Rispen angeordnet. Aus ihnen entwickeln sich kleine, eiförmig-kugelige Steinfrüchte, die sich bei Reife rot bis blau-schwarz färben.

Anwendungen

Das Holz einiger Arten wird aufgrund der enthaltenen Bitterstoffe forstwirtschaftlich und medizinisch genutzt. Aus der Art Picrasma excelsa werden beispielsweise traditionelle Insektizide hergestellt. Einige winterharte Vertreter wie Picrasma quassioides werden zudem als Ziergehölze angepflanzt.

Interessante Fakten

Chemische Untersuchungen zeigen das Vorkommen von Petroselinsäure in dieser Gattung, was ihre systematische Abgrenzung innerhalb der Familie unterstützt. Der Gattungsname leitet sich vom griechischen Wort für Bitterkeit ab. Die Rinde enthält Quassinoide, die für den extrem bitteren Geschmack verantwortlich sind.

Verbreitungsgebiet

  • Indien
  • Japan
  • Mexiko
  • Brasilien
  • Argentinien

Natürliche Varietäten

Quellen

  • POWO: Plants of the World Online (Royal Botanic Gardens, Kew)
  • WFO: World Flora Online
  • GBIF: Global Biodiversity Information Facility

Technische Information

Taxonsynonyme: Aeschrion, Picraena

Externe Datenbanken: GBIF, POWO, Tropicos