Brucea-Strauch (Brucea)

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Brucea: Botanische Merkmale und medizinische Bedeutung

Die tropische Holzgewächsgruppe Brucea verdankt ihren Namen dem schottischen Naturforscher James Bruce. Sie zeichnet sich durch eine weite Verbreitung in den wärmeren Regionen der Alten Welt aus. Vor allem in der traditionellen Medizin Asiens und Afrikas spielen Vertreter dieser Gruppe eine wichtige Rolle.

Botanisch gesehen gehören diese Pflanzen zur Familie der Simaroubaceae. Sie wachsen meist als Sträucher oder kleine Bäume. Viele Arten enthalten hochaktive Bitterstoffe, die wissenschaftlich intensiv untersucht werden.

Taxonomie

  • царство Plantae
  • Abteilung Tracheophytes (Gefäßpflanzen)
  • Unterabteilung Spermatophytes (Samenpflanzen)
  • Angiosperms
  • mesangiosperms (Mesangiospermen)
  • eudicots
  • Superrosids
  • rosids
  • malvids
  • Ordnung Sapindales
  • Familie Simaroubaceae (Bittereschengewächse)
  • Gattung Brucea (Brucea-Strauch)

Lebendiger Puls

Morphologie

Die Blätter der Brucea-Arten sind in der Regel wechselständig und unpaarig gefiedert. Die einzelnen Fiederblättchen weisen oft einen gesägten oder gezähnten Rand auf. Eine feine Behaarung ist an Zweigen und Blättern häufig anzutreffen.

Die Blüten sind klein, meist eingeschlechtlich und in end- oder achselständigen rispigen Blütenständen angeordnet. Sie besitzen meist vier bis fünf Kelch- und Kronblätter. Die Früchte sind kleine Steinfrüchte, die sich bei Reife dunkel verfärben.

Anwendungen

In der ostasiatischen Volksmedizin werden die Samen von Brucea javanica zur Behandlung von Malaria, Ruhr und Parasitenbefall eingesetzt. Moderne pharmakologische Studien konzentrieren sich auf die in den Pflanzen enthaltenen Quassinoide. Diese Verbindungen zeigen vielversprechende antitumorale Eigenschaften.

Interessante Fakten

Der schottische Entdecker James Bruce brachte die ersten Exemplare im 18. Jahrhundert nach Europa, nachdem er ihre Wirkung gegen Ruhr in Äthiopien beobachtet hatte. Die extrem bitteren Inhaltsstoffe dienen den Pflanzen in der Natur als wirksamer Schutz vor Fraßfeinden.

Verbreitungsgebiet

  • Tropisches Afrika
  • Tropisches Asien
  • Australien

Natürliche Varietäten

Quellen

  • Plants of the World Online (POWO): Brucea J.F.Mill.
  • World Flora Online (WFO): Brucea
  • Missouri Botanical Garden (Tropicos): Brucea

Technische Information

Taxonsynonyme: Gonus

Externe Datenbanken: GBIF, POWO, Tropicos

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