Ruhr-Brucea
Brucea antidysenterica
Ein bis zu 7 Meter hoher afrikanischer Strauch mit bedeutenden heilkundlichen Anwendungen und giftigen Früchten.
Unter den zahlreichen Heilpflanzen Ostasiens nimmt Brucea javanica eine besondere Stellung ein. Diese Wildpflanze wächst vor allem in sekundären Wäldern und offenen Landschaften.
Bekannt ist das Gewächs für seine extrem bitteren Inhaltsstoffe, die in allen Pflanzenteilen vorkommen. In vielen Herkunftsländern wird die Art seit Jahrhunderten geschätzt.
Dieses Gehölz wächst als immergrüner Strauch oder kleiner Baum und erreicht Wuchshöhen von bis zu 5 Metern, in Ausnahmefällen sogar bis zu 10 Metern. Die Zweige und Laubblätter sind fein behaart, was der Pflanze eine samtige Textur verleiht.
Die gefiederten Blätter bestehen meist aus 7 bis 9 eiförmigen bis lanzettlichen Fiederblättchen mit deutlich gesägten Rändern. Jedes einzelne Blättchen kann bei Reife eine Länge von 20 bis 40 Zentimetern erreichen.
Die winzigen Blüten weisen einen Durchmesser von nur 1,5 bis 2 Millimetern auf und sind grünlich-weiß, grünlich-rot oder purpurfarben gefärbt. Sie sind in rispigen Blütenständen angeordnet. Die Pflanze ist einhäusig getrenntgeschlechtlich, besitzt also männliche und weibliche Blüten auf demselben Individuum.
Als Früchte werden kleine, eiförmige Steinfrüchte gebildet, die etwa 0,5 bis 0,8 Zentimeter lang sind. Bei der Reife nehmen die Früchte eine schwarz-graue Färbung an und werden im trockenen Zustand runzelig.
Auf der Nordhalbkugel blüht die Pflanze von Juni bis Juli; in Australien reicht die Blütezeit von Oktober bis Februar.
In der traditionellen chinesischen Medizin haben die getrockneten Früchte eine lange Geschichte als Heilmittel gegen verschiedene Beschwerden. Zu den klassischen Anwendungsgebieten gehören:
Moderne wissenschaftliche Forschungen untersuchen zudem die in der Pflanze enthaltenen Quassinoide, insbesondere das sogenannte Brusatol. Diese Wirkstoffe zeigen in Laborstudien vielversprechende antitumorale Eigenschaften.
Die extreme Bitterkeit aller Pflanzenteile dient der Wildpflanze als natürlicher Schutz vor Fraßfeinden. Selbst kleinste Mengen der Blätter oder Samen hinterlassen einen lang anhaltenden, bitteren Geschmack im Mund.
Ein einzelner reifer Baum kann eine beeindruckende Anzahl von über 2000 Früchten pro Saison produzieren. Dies sichert die Verbreitung der Art in den feuchten Tropen.
Taxonsynonyme: Brucea sumatrana, Brucea amarissima, Gonus amarissimus, Rhus javanica, Ailanthus gracilis, Brucea gracilis
Brucea antidysenterica
Ein bis zu 7 Meter hoher afrikanischer Strauch mit bedeutenden heilkundlichen Anwendungen und giftigen Früchten.
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Eine kleine, stark gefährdete Araukarien-Art aus den rauen Bergregionen im Süden Neukaledoniens.
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Araucaria sect. Araucaria ist eine botanische Sektion innerhalb der Gattung der Araukarien. Sie umfasst markante …