Castela-Strauch (Castela)

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Castela: Dornige Sträucher der Wüsten und Tropen

Unter der flirrenden Hitze extremer Wüstenregionen und in trockenen tropischen Gebieten trotzen die wehrhaften Pflanzen der Gattung Castela den unwirtlichsten Bedingungen. Diese faszinierende Gruppe robuster Gewächse gehört zur Familie der Bittereschengewächse (Simaroubaceae).

Es handelt sich bei diesen Pflanzen zumeist um dornige Sträucher oder kleinere Bäume, die evolutionär perfekt an das Überleben in extrem trockenen Habitaten angepasst sind. Der wissenschaftliche Name der Gattung wurde zu Ehren des französischen Naturforschers René Richard Louis Castel vergeben.

Taxonomie

  • царство Plantae
  • Abteilung Tracheophytes
  • Unterabteilung Spermatophytes (Samenpflanzen)
  • Angiosperms
  • mesangiosperms
  • eudicots
  • Superrosids
  • rosids
  • malvids
  • Ordnung Sapindales
  • Familie Simaroubaceae (Bittereschengewächse)
  • Gattung Castela (Castela-Strauch)

Lebendiger Puls

Morphologie

Die Vertreter der Gattung Castela zeichnen sich durch einen stark verzweigten, wehrhaften Wuchs aus, der sie in ihrer natürlichen Umgebung vor Herbivoren schützt. Ihre Zweige sind oftmals dicht mit harten, spitzen Dornen besetzt.

Ein bemerkenswertes morphologisches Merkmal dieser Gattung ist ihre strikte Zweihäusigkeit (Diözie). Die Blüten sind eingeschlechtig, das heißt, männliche und weibliche Blüten wachsen stets auf separaten Individuen, weshalb für die Fortpflanzung Pflanzen beider Geschlechter notwendig sind.

Interessante Fakten

Die Gattung hält für Botanikbegeisterte einige interessante Details bereit:

  • Namensgeschichte: Der botanische Name wurde im Jahr 1806 von dem französischen Botaniker Pierre Jean François Turpin publiziert, um seinen Landsmann, den Gelehrten René Richard Louis Castel, zu würdigen.
  • Spezialisten für Trockenheit: Viele Arten der Gattung sind ökologisch hochspezialisiert und kommen ausschließlich an Standorten mit starker edaphischer Trockenheit vor.
  • Bemerkenswerte Spezies: Zu den bekanntesten Vertretern zählen Castela emoryi, die aufgrund ihrer extremen Bedornung oft als Kreuzdorn (Crucifixion thorn) bezeichnet wird, sowie Castela galapageia, eine endemische Art der isolierten Galapagosinseln.

Verbreitungsgebiet

  • Vereinigte Staaten
  • Mexiko
  • Ecuador

Natürliche Varietäten

Quellen

  • Catalogue of Life
  • Plants of the World Online (POWO)
  • Global Biodiversity Information Facility (GBIF)
  • Tropicos - Missouri Botanical Garden

Technische Information

Externe Datenbanken: GBIF, POWO, Tropicos

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