Küsten-Galapagos-Castela
Castela galapageia
Ein dorniger, trockenheitsresistenter Strauch, der endemisch auf den Galápagos-Inseln wächst und eine wichtige Nahrungsquelle für …
In den extrem heißen und trockenen Gebieten der Mojave- und Sonora-Wüste überlebt dieser außergewöhnliche, fast blattlose Wüstenstrauch. Seine grünen, dornigen Äste übernehmen die lebenswichtige Aufgabe der Photosynthese und sichern so das Überleben bei extremer Hitze. Die Art blüht mitten im Hochsommer, wenn kaum eine andere Pflanze der Wüste aktiv ist.
Die Pflanze wächst meist als niedriger Strauch unter einem Meter, kann unter günstigen Bedingungen jedoch eine Höhe von über vier Metern erreichen. Die Blätter sind stark reduziert und hinfällig, sodass der Strauch die meiste Zeit des Jahres völlig blattlos erscheint.
Die Photosynthese wird fast ausschließlich durch die grünen, dornigen Zweige betrieben. Die Früchte reifen in auffälligen Gruppen von meist fünf Stück heran, wechseln ihre Farbe von Rotbraun zu Schwarz und können über Jahre am Strauch verbleiben.
Hochsommer
Die Pflanze bietet verschiedene wissenschaftliche und traditionelle Anwendungsmöglichkeiten:
Trotz der extremen Wüstenhitze im Sommer bietet dieser Strauch eine kritische Nahrungsquelle für Insekten, da seine Blüten reichlich Nektar produzieren. Die Bestäubung erfolgt vor allem durch Wespen und Hummeln. In Kalifornien gilt die Art als gefährdet, da ihr Lebensraum durch den Bau von Solaranlagen und militärische Aktivitäten zunehmend bedroht wird.
Castela galapageia
Ein dorniger, trockenheitsresistenter Strauch, der endemisch auf den Galápagos-Inseln wächst und eine wichtige Nahrungsquelle für …
Castela retusa
Ein seltener, dorniger Wüstenstrauch aus der Familie der Bittereschengewächse (Simaroubaceae), der im mexikanischen Oaxaca endemisch …
Castela erecta
Ein aufrechter, dorniger Wüstenstrauch mit stark bitteren Pflanzenteilen, beheimatet in Texas, Mexiko und Teilen der …
Castela tweediei
Ein dorniger Strauch aus der Familie der Bittereschengewächse (Simaroubaceae), heimisch in Argentinien, Brasilien, Paraguay und …