Kreuzigungsdorn
Castela emoryi
Ein fast blattloser Wüstenstrauch mit photosynthetisch aktiven Dornenzweigen, heimisch in den Wüsten Nordamerikas.
Heimisch in den trockenen Gebieten Nordamerikas, insbesondere in Mexiko und Texas, trotzt dieser robuste Strauch extremen Dürren. Er gehört zur Familie der Simaroubaceae und zeichnet sich durch einen stark bitteren Geschmack aus. In seiner Heimat ist das Gewächs tief in der traditionellen Heilkunde verwurzelt.
Der dornige Strauch wächst aufrecht bis sparrig verzweigt und besitzt oft zickzackförmig gewundene Zweige, worauf das Epitheton tortuosa hindeutet. Seine Blätter sind klein, graugrün und ledrig strukturiert. Die rötlichen Blüten sind klein und entwickeln sich zu glänzend roten Früchten.
In der Volksmedizin wird die Pflanze als starkes Antiparasitikum geschätzt und gegen Amöben sowie Magen-Darm-Infektionen wie Salmonellen eingesetzt. Zudem deuten Untersuchungen auf eine natürliche insektizide Wirkung gegen Schädlinge hin.
Der Gattungsname Castela ehrt den französischen Naturforscher René Richard Louis Castel. Das Epitheton tortuosa beschreibt die charakteristisch verdrehten Aststrukturen des Strauches.
Castela emoryi
Ein fast blattloser Wüstenstrauch mit photosynthetisch aktiven Dornenzweigen, heimisch in den Wüsten Nordamerikas.
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