Kreuzigungsdorn
Castela emoryi
Ein fast blattloser Wüstenstrauch mit photosynthetisch aktiven Dornenzweigen, heimisch in den Wüsten Nordamerikas.
Im extrem trockenen Klima der Chihuahuan-Wüste gedeiht ein kleiner, stark verzweigter Strauch, der selbst längste Dürreperioden übersteht. Castela stewartii ist perfekt an kalkhaltige Böden und steinige Hänge angepasst. Die Art ist vor allem im Norden Mexikos sowie in Teilen von Texas beheimatet.
Dieser gedrungene Wüstenstrauch erreicht selten Höhen von mehr als einem Meter. Seine grauen, verholzten Zweige sind dicht mit spitzen Dornen besetzt, die die Pflanze vor Verdunstung und Fraßfeinden schützen. Die winzigen, schmalen Blätter reduzieren den Wasserverlust auf ein Minimum.
Die Blüten sind rudimentär, unscheinbar und weisen rötliche Blütenblätter auf. Aus ihnen entwickeln sich kleine, rundliche Steinfrüchte, die bei Reife eine leuchtend rote Farbe annehmen und die Vermehrung über Vögel sichern.
Es sind keine kommerziellen oder gartenbaulichen Nutzungen für diese Wildart bekannt. Ökologisch leistet sie einen wichtigen Beitrag zur Bodenstabilisierung in erosionsgefährdeten Wüstengebieten. Zudem bietet sie spezialisierten Insekten und Vögeln Nahrung und Schutz.
Castela emoryi
Ein fast blattloser Wüstenstrauch mit photosynthetisch aktiven Dornenzweigen, heimisch in den Wüsten Nordamerikas.
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