Kreuzigungsdorn
Castela emoryi
Ein fast blattloser Wüstenstrauch mit photosynthetisch aktiven Dornenzweigen, heimisch in den Wüsten Nordamerikas.
In den trockenen Buschlandschaften und Küstenregionen der Karibik hat sich ein widerstandsfähiger Wüstenstrauch an extrem nährstoffarme Bedingungen angepasst. Diese holzige Pflanze trotzt intensiver Sonneneinstrahlung und anhaltender Dürre. In ihrer Heimat erfüllt sie eine wichtige ökologische Funktion im Erosionsschutz.
Castela alaternifolia wächst als dorniger Strauch or kleiner Baum mit einer stark verzweigten Krone. Die Blätter sind wechselständig angeordnet, lederartig fest und oft schmal geformt, um den Wasserverlust durch Verdunstung zu minimieren.
Die unscheinbaren Blüten sind meist eingeschlechtlich und klein. Die Pflanze bildet fleischige Steinfrüchte aus, die von Vögeln gefressen werden und so zur Verbreitung der Samen beitragen.
Aufgrund der extremen Bitterstoffe im Holz wird die Pflanze in der lokalen Volksheilkunde gelegentlich ähnlich wie verwandte Arten genutzt. Die Hauptbedeutung liegt jedoch in der Stabilisierung sandiger und erosionsgefährdeter Böden in Küstennähe.
Der Gattungsname ehrt den französischen Botaniker René Richard Louis Castel. Wie viele andere Vertreter der Gattung weisen die Gewebe von Castela alaternifolia einen extrem bitteren Geschmack auf, der als natürlicher Schutz gegen Fraßfeinde dient.
Castela emoryi
Ein fast blattloser Wüstenstrauch mit photosynthetisch aktiven Dornenzweigen, heimisch in den Wüsten Nordamerikas.
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