Kreuzigungsdorn
Castela emoryi
Ein fast blattloser Wüstenstrauch mit photosynthetisch aktiven Dornenzweigen, heimisch in den Wüsten Nordamerikas.
Im mexikanischen Bundesstaat Oaxaca überlebt der dornige Strauch Castela retusa in extrem trockenen Umgebungen. Diese spezialisierte Pflanzenart wächst vor allem in den dortigen Trockenwäldern und semiariden Dornbuschgesellschaften. Ihr Vorkommen ist auf ein relativ kleines geografisches Areal begrenzt.
Durch ihre starke Anpassung an regenarme Perioden verliert die Pflanze in extremen Trockenzeiten vorübergehend ihr Laub. Dadurch schützt sie sich vor dem Verdorren. Botaniker stufen sie als ein wertvolles Element der endemischen Flora Mexikos ein.
Castela retusa zeichnet sich durch einen niedrigen, knorrigen Wuchs mit stark verholzten und dornigen Zweigen aus. Die Blätter sind klein, verkehrt-eiförmig bis elliptisch und besitzen eine ledrige Konsistenz. Charakteristisch ist die leicht eingebuchtete Blattspitze, die in der Botanik als retus bezeichnet wird.
Die winzigen Blüten stehen in kleinen Gruppen in den Blattachseln und besitzen eine grünlich-rote Färbung. Nach der Bestäubung bilden sich kleine, eiförmige Steinfrüchte, die bei Reife eine dunkle Farbe annehmen. Diese Früchte enthalten jeweils einen einzelnen, harten Samen.
Der Artname retusa leitet sich vom lateinischen Wort für „abgestumpft“ oder „eingedrückt“ ab und beschreibt präzise die eingekerbte Spitze der kleinen Blätter. Die Erstbeschreibung der Art erfolgte im Jahr 1853 durch den dänischen Botaniker Frederik Michael Liebmann. Aufgrund ihrer engen Verbreitung im Bundesstaat Oaxaca ist die Art für die Erforschung der mexikanischen Biodiversität von großem Interesse.
Castela emoryi
Ein fast blattloser Wüstenstrauch mit photosynthetisch aktiven Dornenzweigen, heimisch in den Wüsten Nordamerikas.
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