Mexikanisches Bitterholz (Picrasma mexicana)

Silhouette: T. Michael Keesey / Lizenz

Picrasma mexicana: Botanik und Lebensraum des mexikanischen Bitterholzes

Die mexikanischen Tropenwälder beherbergen mit Picrasma mexicana eine bemerkenswerte Gehölzart. Diese Bäume besiedeln vor allem feuchte bis halbfeuchte Laubwälder in verschiedenen Bundesstaaten Mexikos.

Die Erstbeschreibung der Art erfolgte im Jahr 1924 durch den Botaniker Townshend Stith Brandegee. Sie gehört zur Familie der Simaroubaceae und bereichert die lokale Biodiversität.

Taxonomie

  • царство Plantae
  • Abteilung Tracheophytes
  • Unterabteilung Spermatophytes (Samenpflanzen)
  • Angiosperms
  • mesangiosperms
  • eudicots
  • Superrosids
  • rosids
  • malvids
  • Ordnung Sapindales
  • Familie Simaroubaceae (Bittereschengewächse)
  • Gattung Picrasma (Bitterholzbaum)
  • Art Picrasma mexicana (Mexikanisches Bitterholz)

Lebendiger Puls

Morphologie

Picrasma mexicana wächst als laubabwerfender oder halbimmergrüner Baum mit einer gräulichen, glatten Borke. Zu den wesentlichen morphologischen Merkmalen gehören:

  • Die Laubblätter sind unpaarig gefiedert und tragen mehrere lanzettliche Blättchen.
  • Die Rinde weist eine charakteristische graue Färbung auf.
  • Die Zweige zeigen kleine Korkporen.

Die Blüten sind klein, radiärsymmetrisch und weisen eine grünlich-weiße Färbung auf. Sie sind in achselständigen Blütenständen angeordnet und locken Bestäuber an.

Anwendungen

Die holzigen Teile und die Rinde enthalten reichlich Quassin, ein extrem bitter schmeckendes Naturprodukt. Diese Substanz dient der Pflanze als natürlicher Abwehrmechanismus gegen Schädlinge.

In einigen ländlichen Regionen Mexikos werden Extrakte der Rinde in der Volksheilkunde eingesetzt. Sie dienen dort traditionell zur Behandlung von Magenbeschwerden.

Interessante Fakten

Die Art ist in mehreren Bundesstaaten wie Chiapas, Jalisco und Veracruz nachgewiesen, was auf ein weites, aber disjunktes Verbreitungsgebiet hinweist. Sie wächst oft an Hängen und in Schluchten.

Die enthaltenen Quassinoide werden in der modernen Pharmakologie für ihre potenziellen entzündungshemmenden Eigenschaften untersucht. Dies macht die Pflanze zu einem interessanten Forschungsobjekt.

Verbreitungsgebiet

  • Mexiko

Quellen

  • Plants of the World Online (POWO)
  • World Flora Online (WFO)
  • International Plant Names Index (IPNI)
  • Global Biodiversity Information Facility (GBIF)

Technische Information

Externe Datenbanken: GBIF, POWO, Tropicos