Typisches Japanisches Bitterholz
Ein ostasiatischer Bitterholzbaum mit auffällig bitterer Rinde, der in der Volksheilkunde und als Insektizid verwendet wird.
In den gemäßigten Bergregionen Ostasiens und entlang des Himalayas ist Picrasma quassioides ein charakteristischer Bestandteil der Laubmischwälder. Die Pflanze ist in Japan unter dem Namen Nigaki bekannt, was übersetzt „Bitterbaum“ bedeutet. Dieser sommergrüne Großstrauch oder kleine Baum wird wegen seiner vielseitigen holzwirtschaftlichen und medizinischen Eigenschaften geschätzt.
Mit einer typischen Wuchshöhe von 10 bis 15 Metern, in seltenen Ausnahmefällen auch bis zu 20 Metern, präsentiert sich dieses Gehölz mit einer glatten, dunkelgrau-braunen Rinde. Die wechselständigen, unpaarig gefiederten Blätter erreichen eine Gesamtlänge von 15 bis 40 Zentimetern.
Die vegetativen und generativen Merkmale lassen sich wie folgt beschreiben:
Mitte bis Ende Frühling
Die medizinisch wirksame Rinde liefert den in der Pharmakologie geschätzten Bitterstoff Quassin, der als antibakterielles Mittel und zur Anregung der Magensaftsekretion genutzt wird. In der ökologischen Landwirtschaft finden wässrige Auszüge aus dem Holz als natürliches Insektizid breite Anwendung. Das gelbliche, mittelschwere Holz wird im traditionellen Kunsthandwerk, wie der japanischen Hakone-Marketerie, geschätzt.
In der Kultur der Ainu im Norden Japans wird das Gehölz als „Baum, der Hirsche tötet“ bezeichnet, was vermutlich auf den extremen Fraßschutz hindeutet. Aufgrund der intensiven Bitterstoffe meiden Weidetiere das Holz und die Blätter konsequent. Wegen seiner spektakulären, leuchtend orangefarbenen bis tiefroten Herbstfärbung wird der Baum gelegentlich in Europa und Nordamerika als Ziergehölz kultiviert.
Ein ostasiatischer Bitterholzbaum mit auffällig bitterer Rinde, der in der Volksheilkunde und als Insektizid verwendet wird.
Eine ostasiatische Varietät der Chinesischen Bitteresche, die sich durch weitgehend kahle Triebe und Blütenstände auszeichnet.
Eine kahlblättrige Form des ostasiatischen Bitterbaums, charakterisiert durch das Fehlen von Behaarung an Blättern und Trieben.
Eine seltene botanische Form der Chinesischen Bitteresche, die sich durch behaarte Früchte auszeichnet und in Ostasien verbreitet ist.
Picrasma crenata
Ein wilder Bitterholzbaum aus den tropischen Wäldern Südamerikas, bekannt für seine charakteristische Bitterkeit.
Picrasma excelsa
Der Bitterholzbaum Picrasma excelsa ist ein gefährdeter karibischer Baum, der für sein extrem bitteres Holz …
Araucaria humboldtensis
Eine kleine, stark gefährdete Araukarien-Art aus den rauen Bergregionen im Süden Neukaledoniens.
Araucaria sect. Araucaria
Araucaria sect. Araucaria ist eine botanische Sektion innerhalb der Gattung der Araukarien. Sie umfasst markante …