Humboldt-Araukarie
Araucaria humboldtensis
Eine kleine, stark gefährdete Araukarien-Art aus den rauen Bergregionen im Süden Neukaledoniens.
In den Bergwäldern Ostasiens wächst ein sommergrüner Baum, der für seine intensiv bitteren Inhaltsstoffe bekannt ist. Diese Varietät wächst bevorzugt an feuchten Waldrändern und in Tälern. Die Rinde wird in der traditionellen Heilkunde geschätzt.
Dieser sommergrüne Gehölzvertreter erreicht meist Höhen von fünf bis zehn Metern. Seine Rinde verströmt beim Anschneiden einen markanten, bitteren Geruch.
Die unpaarig gefiederten Blätter tragen eiförmige bis lanzettliche Fiederblättchen. Auf der Unterseite der Blättchen zeigt sich eine feine Behaarung entlang der Hauptnerven.
Die winzigen, gelblich-grünen Blüten wachsen in lockeren, blattwinkelständigen Trugdolden. Die kugeligen Steinfrüchte färben sich bei der Reife leuchtend rot bis fast schwarz.
Die Rinde dient in der traditionellen ostasiatischen Medizin als natürliches Tonikum. Sie wird zur Anregung des Appetits und bei Magen-Darm-Beschwerden eingesetzt.
Aufgrund der enthaltenen Bitterstoffe findet das Holz auch Anwendung als biologisches Insektizid. Es schützt gelagerte Textilien und landwirtschaftliche Erzeugnisse vor Schädlingsbefall.
Das Holz dieser Pflanze schmeckt extrem bitter, da es hohe Konzentrationen an Quassin enthält. In Japan wird der Baum aufgrund dieser Eigenschaft als Nigaki bezeichnet, was übersetzt Bitterbaum bedeutet.
Externe Datenbanken: GBIF
Araucaria humboldtensis
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