Kahlwerdendes Japanisches Bitterholz (Picrasma quassioides f. glabrescens)
Picrasma quassioides f. glabrescens: Merkmale der kahlen Form
Im ostasiatischen Verbreitungsgebiet sticht eine besondere Wuchsform des Bitterbaums hervor, die sich durch ihre glatten Pflanzenteile auszeichnet. Dieses Gehölz unterscheidet sich von der Stammform durch das weitgehende Fehlen von Haaren auf den Blättern und Trieben. Die biologische Bedeutung liegt vor allem in seiner Anpassung an feuchte Waldstandorte.
Taxonomie
- ∟ царство Plantae
- ∟ Abteilung Tracheophytes
- ∟ Unterabteilung Spermatophytes (Samenpflanzen)
- ∟ Angiosperms
- ∟ mesangiosperms
- ∟ eudicots
- ∟ Superrosids
- ∟ rosids
- ∟ malvids
- ∟ Ordnung Sapindales
- ∟ Familie Simaroubaceae (Bittereschengewächse)
- ∟ Gattung Picrasma (Bitterholzbaum)
- ∟ Art Picrasma quassioides (Japanisches Bitterholz)
- ∟ Form Picrasma quassioides f. glabrescens (Kahlwerdendes Japanisches Bitterholz)
Morphologie
Diese Form wächst als laubabwerfender Strauch oder kleiner Baum mit einer Wuchshöhe von bis zu acht Metern. Auffallend ist die glatte, dunkelbraune Rinde mit hellen Lentizellen.
Die Fiederblätter weisen eine glatte Oberfläche auf, wobei die Blattadern auf der Unterseite fast völlig kahl sind. Dies unterscheidet sie deutlich von behaarten Formen derselben Art.
Die kleinen, gelblich-grünen Blüten stehen in lockeren Blütenständen. Nach der Bestäubung bilden sich rote Steinfrüchte, die sich bei Vollreife dunkelblau bis schwarz verfärben.
Anwendungen
Extrakte aus den kahlen Blättern und Trieben werden für phytotherapeutische Zwecke genutzt. Sie dienen traditionell der Fiebersenkung und Magenstärkung.
Wässrige Auszüge finden gelegentlich im ökologischen Gartenbau als natürliches Pflanzenschutzmittel Verwendung. Sie wirken abschreckend auf beißende und saugende Insekten.
Interessante Fakten
Das Epitheton glabrescens leitet sich vom lateinischen Wort für kahlwerdend ab. Es beschreibt die Eigenschaft der Pflanze, während des Wachstums jegliche Behaarung zu verlieren.
Verbreitungsgebiet
- China
- Japan
- Korea
Quellen
- Plants of the World Online (POWO), Kew Royal Botanic Gardens
- World Flora Online (WFO) Consortium
- GBIF (Global Biodiversity Information Facility)