Gekerbtes Bitterholz
Picrasma crenata
Ein wilder Bitterholzbaum aus den tropischen Wäldern Südamerikas, bekannt für seine charakteristische Bitterkeit.
In den kühlen Bergwäldern Japans, Koreas und Chinas findet man diesen sommergrünen Laubbaum. Er erreicht dort stattliche Höhen und ist ein fester Bestandteil der montanen Waldgesellschaften. Auffällig ist vor allem sein extrem bitterer Geschmack, der sich durch alle Organe der Pflanze zieht.
Der Baum wächst oft mehrstämmig und bildet eine runde, lockere Krone mit einer glatten, dunkelbraunen Rinde aus. Die unpaarig gefiederten Blätter verfärben sich im Herbst in leuchtende Gelb- und Goldtöne.
Die grünlichen Blüten erscheinen im späten Frühjahr in lockeren Schirmrispen. Aus ihnen entwickeln sich erbsengroße, rote bis schwarzblaue Steinfrüchte, die an dünnen Stielen hängen.
Spätes Frühjahr (Mai bis Juni)
Die traditionelle Medizin nutzt das Holz und die Rinde für verschiedene Zubereitungen:
Aufgrund des extremen Bitterstoffs Picrasmin wird das Holz von Holzschädlingen weitgehend gemieden. In Japan wird der Baum traditionell als wirksames Magenmittel geschätzt und findet dort Eingang in die Pharmakopöen. Das getrocknete Holz wird im Handel oft unter der Bezeichnung Quassiae lignum vertrieben.
Picrasma crenata
Ein wilder Bitterholzbaum aus den tropischen Wäldern Südamerikas, bekannt für seine charakteristische Bitterkeit.
Picrasma excelsa
Der Bitterholzbaum Picrasma excelsa ist ein gefährdeter karibischer Baum, der für sein extrem bitteres Holz …
Picrasma quassioides
Ein sommergrüner Baum Ostasiens, bekannt für seine intensive Bitterkeit, medizinische Nutzung und leuchtend gelbe Herbstfärbung.
Araucaria humboldtensis
Eine kleine, stark gefährdete Araukarien-Art aus den rauen Bergregionen im Süden Neukaledoniens.