Schwarze Tollkirsche
Atropa bella-donna
Die Schwarze Tollkirsche (Atropa bella-donna) ist eine der bekanntesten Giftpflanzen Europas. Sie vereint faszinierende Mythen …
Mit ihren rauen Blättern besiedelt Atropa aspera vorwiegend steinige Hänge und halbschattige Waldränder. Diese mehrjährige Krautpflanze bevorzugt trockene bis mäßig feuchte Standorte.
Aufgrund des hohen Gehalts an Alkaloiden gilt die Art als extrem giftig. Sie wächst ausschließlich wild und ist in Kultur nicht anzutreffen. Ihre ökologische Nische liegt in ungestörten Bergregionen.
Die Sprossachse zeigt eine charakteristische Behaarung, die sich rau anfühlt. Die Blätter sind wechselständig angeordnet und weisen eine deutliche Nervatur auf.
Die Fortpflanzungsorgane und Früchte weisen folgende Merkmale auf:
Juni bis Juli
Die pharmazeutische Industrie nutzt Extrakte von Atropa aspera zur Gewinnung von Atropin und verwandten Verbindungen. Diese Stoffe blockieren bestimmte Rezeptoren im Nervensystem.
Aufgrund der hohen Toxizität ist jede medizinische Selbstanwendung ausgeschlossen. Historisch wurden verwandte Arten als Mydriatika zur Pupillenerweiterung verwendet.
Die spezifische Rauheit der Blätter dient vermutlich als Schutz vor übermäßiger Verdunstung in windigen Höhenlagen. Pflanzenfresser meiden die Art instinktiv wegen des bitteren Geschmacks und der schnellen Giftwirkung.
In der Wissenschaft dient sie als Vergleichsobjekt zur Erforschung der Evolution von Giftstoffen innerhalb ihrer Gattung. Ihre Standorte sind oft schwer zugänglich.
Atropa bella-donna
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Atropa caucasica
Ein hochgiftiger Endemit des Kaukasus, der eng mit der Gemeinen Tollkirsche verwandt ist und sich …
Atropa lutea
Eine seltene, gelbblühende Art aus der Gattung der Tollkirschen (Atropa) innerhalb der Familie der Nachtschattengewächse.
Picrasma
Eine Gattung sommergrüner Bäume und Sträucher aus der Familie der Bittereschengewächse, bekannt für ihre ausgeprägte …