Schwarze Tollkirsche
Atropa bella-donna
Die Schwarze Tollkirsche (Atropa bella-donna) ist eine der bekanntesten Giftpflanzen Europas. Sie vereint faszinierende Mythen …
Atropa glandulosa wächst als ausdauernde krautige Pflanze in spezifischen wilden Habitaten. Diese Art zeichnet sich durch eine ausgeprägte drüsige Behaarung aus, die ihr das charakteristische Erscheinungsbild verleiht. Wie viele andere Vertreter der Nachtschattengewächse besitzt sie ein hohes toxisches Potenzial.
Die Pflanzen weisen verzweigte Stängel auf, die dicht mit klebrigen Drüsenhaaren besetzt sind. Die wechselständig angeordneten Blätter besitzen eine eiförmige bis lanzettliche Spreite und einen glatten Rand.
Während der Blütezeit entwickeln sich röhren- bis glockenförmige Blüten, die in den Blattachseln stehen. Aus den befruchteten Blüten reifen glänzende, kugelige Beeren heran, die zahlreiche Samen enthalten.
Aufgrund der extremen Toxizität und des Gehalts an Tropanalkaloiden findet die Pflanze keine Verwendung im Gartenbau oder als Nahrungsmittel. Historisch und wissenschaftlich ist sie primär für die pharmakologische Forschung von Interesse. In der Volksmedizin wurde sie wegen des unkalkulierbaren Vergiftungsrisikos weitgehend gemieden.
Die drüsigen Sekrete auf den Blättern dienen vermutlich als natürlicher Schutzmechanismus gegen Fraßfeinde und Insekten. Die enthaltenen Wirkstoffe ähneln denen der bekannteren Tollkirsche (Atropa belladonna), was sie toxikologisch hochgradig relevant macht.
Atropa bella-donna
Die Schwarze Tollkirsche (Atropa bella-donna) ist eine der bekanntesten Giftpflanzen Europas. Sie vereint faszinierende Mythen …
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