Schwarze Tollkirsche
Atropa bella-donna
Die Schwarze Tollkirsche (Atropa bella-donna) ist eine der bekanntesten Giftpflanzen Europas. Sie vereint faszinierende Mythen …
Als geschichtsträchtige Giftpflanze besetzt Atropa lethalis eine besondere Nische in der europäischen Flora und Pharmakologie. Der botanische Name wird heute meist als Synonym für die Schwarze Tollkirsche geführt, die für ihre starke physiologische Wirkung bekannt ist. Sie kommt bevorzugt auf kalkhaltigen Böden im Halbschatten von Laubwäldern vor.
Die krautige Pflanze wächst aufrecht und verzweigt, wobei sie Wuchshöhen von über einem Meter erreichen kann. Ihre eiförmigen, ganzrandigen Blätter stehen im oberen Bereich der Triebe oft in ungleichen Paaren beisammen.
Die glockenförmigen Blüten weisen eine trüb-violette bis bräunliche Färbung auf und hängen einzeln an kurzen Stielen herab. Nach der Reife entwickeln sich daraus glänzende, tiefschwarze Beeren, die von einem sternförmig abstehenden Kelch umgeben sind.
Juni bis August
Eine direkte Nutzung im privaten Bereich ist aufgrund der extremen Giftigkeit ausgeschlossen. In der modernen Medizin und Homöopathie werden isolierte Inhaltsstoffe wie Atropin und Scopolamin für ophthalmologische und krampflösende Zwecke verwendet.
Der historische Name verweist direkt auf die tödliche Wirkung der Beeren, die bereits in der Antike für Giftmischungen genutzt wurden. Trotz der Gefahr dienen die Beeren einigen Vögeln und Insekten als Nahrung, die unempfindlich gegenüber den Toxinen sind.
Atropa bella-donna
Die Schwarze Tollkirsche (Atropa bella-donna) ist eine der bekanntesten Giftpflanzen Europas. Sie vereint faszinierende Mythen …
Atropa caucasica
Ein hochgiftiger Endemit des Kaukasus, der eng mit der Gemeinen Tollkirsche verwandt ist und sich …
Atropa lutea
Eine seltene, gelbblühende Art aus der Gattung der Tollkirschen (Atropa) innerhalb der Familie der Nachtschattengewächse.
Picrasma
Eine Gattung sommergrüner Bäume und Sträucher aus der Familie der Bittereschengewächse, bekannt für ihre ausgeprägte …