Strauchige Milchorange (Maclura fruticosa)

Silhouette: T. Michael Keesey / Lizenz

Maclura fruticosa: Merkmale, Wuchsform und Vorkommen

Als kletternder oder spreizklimmender Strauch wächst Maclura fruticosa vor allem in den feuchten Laubwäldern und Gebüschen Süd- und Südostasiens. Die Pflanze zeichnet sich durch dornige Triebe und eine robuste Wuchsform aus. In der botanischen Systematik wird sie der Familie der Maulbeergewächse (Moraceae) zugeordnet.

Die Erstbeschreibung erfolgte ursprünglich unter einem anderen Gattungsnamen, bevor der Botaniker Edred John Henry Corner die Art im Jahr 1962 neu klassifizierte. Sie ist eng mit anderen bekannten Nutzhölzern verwandt, wächst jedoch hauptsächlich wild.

Taxonomie

  • царство Plantae
  • Abteilung Tracheophytes (Gefäßpflanzen)
  • Unterabteilung Spermatophytes (Samenpflanzen)
  • Angiosperms
  • mesangiosperms (Mesangiospermen)
  • eudicots
  • Superrosids
  • rosids
  • Ordnung Rosales
  • Familie Moraceae
  • Gattung Maclura (Milchorangen)
  • Art Maclura fruticosa (Strauchige Milchorange)

Lebendiger Puls

Morphologie

Die Wuchsform zeichnet sich durch verholzende Ranken aus, die mit kräftigen, spitzen Dornen in den Blattachseln besetzt sind. Diese dienen der Pflanze als Kletterhilfe in der dichten Vegetation.

Die wichtigsten morphologischen Merkmale umfassen:

  • Blätter: Sie sind wechselständig angeordnet, elliptisch bis länglich-lanzettlich geformt und besitzen einen ganzrandigen Rand sowie eine zugespitzte Blattspitze.
  • Blüten: Als zweihäusige Pflanze (diözisch) trägt sie getrenntgeschlechtliche Blüten, die in dichten, kugeligen Blütenständen organisiert sind.
  • Früchte: Nach erfolgreicher Bestäubung entwickeln sich fleischige, kugelförmige Scheinfrüchte, die bei Reife eine gelblich-orange Färbung annehmen.

Anwendungen

In den Ursprungsregionen finden Teile der Pflanze Verwendung in der traditionellen Volksmedizin. Die zähen Triebe wurden zudem gelegentlich für einfache Flechtarbeiten genutzt.

Darüber hinaus spielt die Art eine wichtige ökologische Rolle in ihrem natürlichen Lebensraum. Sie dient lokalen Vögeln und Kleinsäugern als Schutzraum und Nahrungsquelle.

Interessante Fakten

Die taxonomische Geschichte dieser Art ist von mehreren Umbenennungen geprägt. Lange Zeit wurde sie der Gattung Cudrania zugeordnet, bevor moderne Untersuchungen ihre Zugehörigkeit zu den Maclura-Gewächsen bestätigten.

Ihre dornigen Zweige machen das Durchdringen von Gebüschen, in denen sie wächst, äußerst schwierig.

Verbreitungsgebiet

  • Indien
  • Bangladesch
  • Myanmar
  • Thailand
  • Laos
  • Vietnam
  • China

Quellen

  • Plants of the World Online (POWO)
  • World Flora Online (WFO)
  • International Plant Names Index (IPNI)

Technische Information

Externe Datenbanken: GBIF, POWO, Tropicos

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