Kenianischer Meerrettichbaum (Moringa borziana)

Silhouette: T. Michael Keesey / Lizenz

Moringa borziana: Duftender Wildstrauch aus Ostafrika

Heimisch in den Halbwüsten und Buschlandschaften Ostafrikas, bildet Moringa borziana einen markanten Teil der dortigen Flora. Dieser Strauch wächst bevorzugt in leicht feuchten Senken des ansonsten trockenen Habitats. Die Pflanze ist besonders an die unregelmäßigen Regenzeiten Kenias und Somalias angepasst.

Als Überlebensstrategie nutzt die Art eine stark verdickte Rübenwurzel. In europäischen Gärten ist sie aufgrund der speziellen Klimaansprüche nicht zu finden.

Taxonomie

  • царство Plantae
  • Abteilung Tracheophytes (Gefäßpflanzen)
  • Unterabteilung Spermatophytes (Samenpflanzen)
  • Angiosperms
  • mesangiosperms (Mesangiospermen)
  • eudicots
  • Superrosids
  • rosids
  • malvids
  • Ordnung Brassicales
  • Gattung Moringa (Meerrettichbaum)
  • Art Moringa borziana (Kenianischer Meerrettichbaum)

Lebendiger Puls

Morphologie

Moringa borziana wächst als kleiner Strauch oder zierlicher Baum und erreicht Wuchshöhen von 1,5 bis etwa 3 Metern. Im Boden bildet sich eine große, fleischige Knollenwurzel aus.

Die Blätter und Blüten zeigen typische Anpassungen:

  • Die Blätter sind gefiedert und verringern so den Wasserverlust.
  • Ihre Blüten verströmen einen intensiven Duft.
  • Die Blütenfarbe variiert von cremefarben über grünlich-gelb bis hin zu reinem Gelb.

Aus den befruchteten Blüten entwickeln sich die für Moringagewächse typischen, hängenden Kapselfrüchte. Diese enthalten kantige Samen mit papierartigen Flügeln.

Anwendungen

In ihren Heimatländern werden Auszüge aus der Wurzel in der traditionellen Heilkunde verwendet. Die Pflanze dient in kargen Zeiten gelegentlich als Futterquelle für Wildtiere.

Eine breitere kommerzielle Nutzung oder Kultivierung ist bisher nicht dokumentiert.

Interessante Fakten

Der intensive, süßliche Duft der Blüten lockt eine Vielzahl von spezialisierten Insekten an, die für die Bestäubung in den trockenen Dornbuschsavannen sorgen. Ihre Wurzelknolle ist so effizient im Speichern von Wasser, dass die Pflanze selbst nach vollständigem Absterben der oberirdischen Triebe wieder austreiben kann.

Diese Art verdeutlicht die enorme evolutionäre Anpassungsfähigkeit innerhalb der Moringagewächse.

Verbreitungsgebiet

  • Somalia
  • Kenia

Quellen

  • Plants of the World Online (POWO)
  • World Flora Online (WFO)
  • Tropicos
  • Global Biodiversity Information Facility (GBIF)

Technische Information

Externe Datenbanken: GBIF, POWO, Tropicos

Siehe auch

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Der Meerrettichbaum (Moringa oleifera) ist eine schnellwachende Nutzpflanze aus der Himalaya-Region. Fast alle Teile des …