Konkan-Meerrettichbaum (Moringa concanensis)

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Moringa concanensis: Wildform des Meerrettichbaums

In den trockenen Laubwäldern Indiens und Pakistans gedeiht Moringa concanensis als ein widerstandsfähiger Baum der tropischen Regionen. Diese Art zeichnet sich durch ihre bemerkenswerte Anpassung an aride Klimabedingungen aus. Lokale Gemeinschaften nutzen verschiedene Teile des Baumes traditionell für medizinische Zwecke.

Verwandt mit dem bekannteren Meerrettichbaum teilt dieser Vertreter viele nützliche Eigenschaften, ist jedoch in Kultur deutlich seltener anzutreffen. Die Forschung interessiert sich zunehmend für das aus den Samen gewonnene Öl.

Taxonomie

  • царство Plantae
  • Abteilung Tracheophytes (Gefäßpflanzen)
  • Unterabteilung Spermatophytes (Samenpflanzen)
  • Angiosperms
  • mesangiosperms (Mesangiospermen)
  • eudicots
  • Superrosids
  • rosids
  • malvids
  • Ordnung Brassicales
  • Gattung Moringa (Meerrettichbaum)
  • Art Moringa concanensis (Konkan-Meerrettichbaum)

Lebendiger Puls

Morphologie

Moringa concanensis wächst als kleiner bis mittelgroßer Baum mit einer auffällig dicken, korkigen und tief gefurchten Rinde. Die graue Rinde dient dem Schutz vor starker Sonneneinstrahlung und Verdunstung.

Die Blätter weisen eine charakteristische Struktur auf:

  • Sie sind meist doppelt oder dreifach gefiedert.
  • Ihre Gesamtlänge kann bis zu 45 Zentimeter erreichen.
  • Die einzelnen Blättchen sind elliptisch und weisen eine matte Textur auf.

Die Blüten stehen in großen, lockeren Rispen und besitzen gelblich-weiße Blütenblätter, die oft mit zarten rötlichen oder violetten Streifen verziert sind. Aus ihnen entwickeln sich lange, dreikantige Kapselfrüchte, die geflügelte Samen enthalten.

Blütezeit

Trockenzeit, hauptsächlich von Januar bis April

Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Name
Dez

Anwendungen

Die Samen dieses Baumes enthalten ein hochwertiges, klares Öl, das in seinen Eigenschaften dem bekannten Behenöl ähnelt. Dieses Öl findet Anwendung in der traditionellen Medizin sowie bei der Herstellung von Kosmetika.

Zudem werden die Rinde und die Blätter in der Volksheilkunde zur Linderung von Entzündungen eingesetzt. In einigen Regionen dienen die jungen Kapseln und Blätter auch als Nahrungsmittel.

Interessante Fakten

Aufgrund der dicken, korkartigen Rinde kann dieser Baum Perioden extremer Trockenheit und sogar leichte Buschfeuer überstehen. Diese Eigenschaft macht ihn zu einem Pioniergehölz in degradierten Landschaften.

Obwohl er eng mit dem kommerziell genutzten Meerrettichbaum verwandt ist, bleibt er in der weltweiten Forstwirtschaft weitgehend ungenutzt.

Verbreitungsgebiet

  • Indien
  • Pakistan
  • Bangladesch

Quellen

  • Plants of the World Online (POWO)
  • World Flora Online (WFO)
  • Tropicos
  • Global Biodiversity Information Facility (GBIF)

Technische Information

Externe Datenbanken: GBIF, POWO, Tropicos

Siehe auch

Behennussbaum

Behennussbaum

Moringa oleifera

Der Meerrettichbaum (Moringa oleifera) ist eine schnellwachende Nutzpflanze aus der Himalaya-Region. Fast alle Teile des …