Raupen-Portulak (Portulaca eruca)

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Portulaca eruca: Eigenschaften, Vorkommen und Botanik

In den trockenen Regionen Südamerikas entfaltet Portulaca eruca ihre leuchtend magentafarbenen Blüten. Diese faszinierende Sukkulente hat sich durch einen knolligen Wurzelstock perfekt an die anspruchsvollen klimatischen Bedingungen ihrer Heimat angepasst. Sie wächst ausdauernd und bildet kleine, aufrechte Triebe mit fleischigen Blättern.

Taxonomie

  • ∟ царство Plantae
  • ∟ Abteilung Tracheophytes (Gefäßpflanzen)
  • ∟ Unterabteilung Spermatophytes (Samenpflanzen)
  • ∟ Angiosperms
  • ∟ mesangiosperms (Mesangiospermen)
  • ∟ eudicots
  • ∟ core eudicots
  • ∟ Superasterids
  • ∟ Ordnung Caryophyllales
  • ∟ подотряд / подпорядок Portulacineae
  • ∟ Familie Portulacaceae (Portulakgewächse)
  • ∟ Gattung Portulaca (Portulak Gattung)
  • ∟ Art Portulaca eruca (Raupen-Portulak)

Lebendiger Puls

Morphologie

Die ausdauernde Pflanze zeichnet sich durch einen ungleichmäßigen und knolligen Wurzelstock mit dunkelbrauner Rinde aus. Aus diesem sprießen aufsteigende bis aufrechte Triebe, die eine Länge von 10 bis 12 Zentimetern erreichen können. Die grasgrünen, stielrunden Blätter stehen dicht gedrängt und werden etwa 5 bis 7 Millimeter lang.

Besonders auffällig sind die großen Blüten, die einen Durchmesser von bis zu 2,5 Zentimetern erreichen können. Sie besitzen leuchtend magenta gefärbte Kronblätter und zahlreiche Staubblätter mit dunkelpurpurnen Staubfäden sowie orangefarbenem Pollen. Die purpurschwarzen Samen sind winzig und weisen eine sternförmig oder unregelmäßig gerundete Oberfläche auf.

Interessante Fakten

Die Erstbeschreibung dieser Art erfolgte im Jahr 1925 durch den Botaniker Lucien Leon Hauman. Eine frühere Beschreibung durch Carl Curt Hosseus aus dem Jahr 1921 als Portulaca cordobensis gilt nach den botanischen Nomenklaturregeln heute als ungültig.

Ein besonderes Merkmal sind die weißen Haare in den Blattachseln der Pflanze. Diese können bei starkem Wachstum sogar länger werden als die Blätter selbst.

Verbreitungsgebiet

  • Argentinien
  • Paraguay
  • Bolivien

Quellen

  • Global Biodiversity Information Facility (GBIF)
  • Plants of the World Online (POWO)

Technische Information

Externe Datenbanken: GBIF, POWO, Tropicos

Siehe auch