Zerbrechlicher Portulak (Portulaca fragilis)

Silhouette: T. Michael Keesey / Lizenz

Portulaca fragilis: Botanik und Verbreitung in Bolivien

In den abwechslungsreichen Landschaften Boliviens wächst die faszinierende Portulaca fragilis als bemerkenswerter Teil der lokalen Flora. Die Erstbeschreibung dieser zarten Sukkulente verdankt die Wissenschaft den Forschungen des Botanikers Karl von Poellnitz. Ihr natürliches Vorkommen konzentriert sich vor allem auf die Region Santa Cruz.

Taxonomie

  • ∟ царство Plantae
  • ∟ Abteilung Tracheophytes (Gefäßpflanzen)
  • ∟ Unterabteilung Spermatophytes (Samenpflanzen)
  • ∟ Angiosperms
  • ∟ mesangiosperms (Mesangiospermen)
  • ∟ eudicots
  • ∟ core eudicots
  • ∟ Superasterids
  • ∟ Ordnung Caryophyllales
  • ∟ подотряд / подпорядок Portulacineae
  • ∟ Familie Portulacaceae (Portulakgewächse)
  • ∟ Gattung Portulaca (Portulak Gattung)
  • ∟ Art Portulaca fragilis (Zerbrechlicher Portulak)

Lebendiger Puls

Morphologie

Wie das Artepitheton fragilis bereits andeutet, besitzt diese Pflanze einen vergleichsweise zerbrechlichen Wuchs. Die fleischigen Blätter sind typisch für Arten, die an trockenere Habitate angepasst sind. Die Sprossachsen brechen bei mechanischer Belastung leicht ab, was möglicherweise auch der vegetativen Ausbreitung am natürlichen Standort dient.

Interessante Fakten

Der wissenschaftliche Namenszusatz fragilis bedeutet im Lateinischen „zerbrechlich“ und verweist auf die empfindliche Struktur der Stängel. Solche morphologischen Besonderheiten stellen oft eine evolutionäre Überlebensstrategie in harschen Umgebungen dar. Abgebrochene Teile der Pflanze können so wurzeln und neue Bestände bilden.

Verbreitungsgebiet

  • Bolivien

Quellen

  • Plants of the World Online (POWO)
  • Tropicos

Technische Information

Externe Datenbanken: GBIF, POWO, Tropicos

Siehe auch