Fries-Portulak (Portulaca frieseana)

Portulaca frieseana: Botanik, Herkunft und Eigenschaften

In den sonnenverwöhnten und oft trockenen Regionen von Zentral- und Südostbrasilien verbirgt sich ein bemerkenswerter pflanzlicher Überlebenskünstler. Portulaca frieseana trotzt den rauen Bedingungen ihrer Heimat und fügt sich als faszinierende Sukkulente perfekt in die lokale Flora ein. Die wissenschaftliche Entdeckung und Erstbeschreibung dieser Art geht auf den deutschen Botaniker Karl von Poellnitz zurück.

Diese spezifische Art ordnet sich in die Familie der Portulakgewächse (Portulacaceae) ein, die weltweit für ihre wasserspeichernden Gewebe bekannt sind. Als Vertreter ihrer Gattung gedeiht Portulaca frieseana bevorzugt in den einzigartigen Ökosystemen der brasilianischen Bundesstaaten Goiás und São Paulo.

Taxonomie

  • ∟ царство Plantae
  • ∟ Abteilung Tracheophytes (Gefäßpflanzen)
  • ∟ Unterabteilung Spermatophytes (Samenpflanzen)
  • ∟ Angiosperms
  • ∟ mesangiosperms (Mesangiospermen)
  • ∟ eudicots
  • ∟ core eudicots
  • ∟ Superasterids
  • ∟ Ordnung Caryophyllales
  • ∟ подотряд / подпорядок Portulacineae
  • ∟ Familie Portulacaceae (Portulakgewächse)
  • ∟ Gattung Portulaca (Portulak Gattung)
  • ∟ Art Portulaca frieseana (Fries-Portulak)

Lebendiger Puls

Morphologie

Als typisches Mitglied der Familie der Portulakgewächse zeichnet sich Portulaca frieseana durch eine ausgeprägte Sukkulenz aus. Die Pflanze verfügt über verdickte, fleischige Blätter und Stängel, die als hochgradig effiziente Wasserspeicher dienen. Diese morphologische Anpassung ist essenziell für das Überleben in den oft trockenen Perioden ihres natürlichen Habitats.

Die vegetative Wuchsform dieser Pflanzen ist in der Regel niedrig, wobei sie sich meist flach über den Untergrund ausbreiten. Die Blüten der Gattung sind zart und verhältnismäßig kurzlebig. Sie öffnen ihre feinen Kronblätter typischerweise nur bei intensiver und direkter Sonneneinstrahlung.

Interessante Fakten

Die wissenschaftliche Nomenklatur und Erstbeschreibung dieser faszinierenden Pflanze verdankt die Botanik Karl von Poellnitz. Er war ein engagierter Forscher, der einen signifikanten Teil seiner wissenschaftlichen Arbeit der detaillierten Erforschung von Sukkulenten widmete. Seine präzisen Studien halfen maßgeblich dabei, Arten wie Portulaca frieseana exakt zu klassifizieren.

Das natürliche Verbreitungsgebiet dieser Art ist geografisch deutlich eingegrenzt und konzentriert sich primär auf Brasilien. Spezifische botanische Aufzeichnungen und Herbarbelege dokumentieren ihr Vorkommen fast ausschließlich in den Bundesstaaten Goiás und São Paulo.

Verbreitungsgebiet

  • Brasilien

Quellen

  • POWO (Plants of the World Online)
  • GBIF (Global Biodiversity Information Facility)
  • WFO (World Flora Online)

Technische Information

Externe Datenbanken: GBIF, POWO, Tropicos

Siehe auch