Gillies Portulak (Portulaca gilliesii)

Flor de seda
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Portulaca gilliesii: Sukkulente, Unkraut und Herbizidresistenz

Ursprünglich in den weiten Landschaften Südamerikas beheimatet, hat sich Portulaca gilliesii zu einer weit verbreiteten Art entwickelt. Diese Sukkulente besiedelt bevorzugt ungestörte Standorte wie Straßenränder und Bahndämme, zeigt aber auch eine bemerkenswerte Anpassungsfähigkeit in landwirtschaftlichen Gebieten. In der modernen Agrarwirtschaft, insbesondere beim Direktsaatverfahren, tritt die Pflanze häufig als hartnäckiges Unkraut auf.

Taxonomie

  • ∟ царство Plantae
  • ∟ Abteilung Tracheophytes (Gefäßpflanzen)
  • ∟ Unterabteilung Spermatophytes (Samenpflanzen)
  • ∟ Angiosperms
  • ∟ mesangiosperms (Mesangiospermen)
  • ∟ eudicots
  • ∟ core eudicots
  • ∟ Superasterids
  • ∟ Ordnung Caryophyllales
  • ∟ подотряд / подпорядок Portulacineae
  • ∟ Familie Portulacaceae (Portulakgewächse)
  • ∟ Gattung Portulaca (Portulak Gattung)
  • ∟ Art Portulaca gilliesii (Gillies Portulak)

Lebendiger Puls

Morphologie

Der Wuchs von Portulaca gilliesii ist durch meist niederliegende, fleischige und glatte Stängel gekennzeichnet, die eine Wuchshöhe von bis zu 30 Zentimetern erreichen. Diese Stängel weisen oft eine rötliche Färbung auf und sind an den Blattachseln mit feinen Haaren besetzt. Die wechselständig angeordneten Blätter gruppieren sich gehäuft am Stängel und an dessen Enden.

Die einzeln stehenden, purpurroten Blüten sind ungestielt und messen etwa sechs Millimeter im Durchmesser. Sie bestehen aus fünf regelmäßigen, an der Spitze leicht eingekerbten Kronblättern. Aus den Blüten entwickeln sich fast kugelige Kapselfrüchte, die winzige, gelblich-braune Samen mit einem Durchmesser von etwa 0,5 Millimetern enthalten.

Blütezeit

Spätfrühling bis Mitte Herbst

Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Name
Dez

Interessante Fakten

Eine bemerkenswerte Eigenschaft von Portulaca gilliesii ist ihre hohe Toleranz gegenüber systemischen Herbiziden wie Glyphosat. In landwirtschaftlichen Kulturen Argentiniens erfordert die Bekämpfung dieser Art außergewöhnlich hohe Dosierungen des Wirkstoffs. Studien belegen, dass selbst bei Anwendung von fünf Litern pro Hektar nur eine achtzigprozentige Kontrolle erreicht wird.

Funde am Crawford Lake in Ontario deuten darauf hin, dass die Art Nordamerika möglicherweise schon in präkolumbianischer Zeit, etwa zwischen 1430 und 1489, erreicht hat.

Verbreitungsgebiet

  • Argentinien
  • Paraguay
  • Uruguay
  • Bolivien

Quellen

  • Wikipedia (es)
  • Catálogo de las Plantas Vasculares del Cono Sur

Technische Information

Taxonsynonyme: Portulaca arenicola

Externe Datenbanken: GBIF, POWO, Tropicos

Siehe auch