Steinbrech-Portulak (Portulaca saxifragoides)

Silhouette: T. Michael Keesey / Lizenz

Portulaca saxifragoides: Herkunft und Systematik

Den widrigen Bedingungen im nördlichen Angola trotzt Portulaca saxifragoides, eine bemerkenswerte Angehörige der Familie Portulacaceae. Der österreichische Afrikaforscher und Botaniker Friedrich Welwitsch entdeckte und beschrieb diese Flora während seiner ausgedehnten Expeditionen. Die Pflanzen haben sich meisterhaft an ihre felsigen oder trockenen Standorte im südlichen Afrika angepasst.

Taxonomie

  • ∟ царство Plantae
  • ∟ Abteilung Tracheophytes (Gefäßpflanzen)
  • ∟ Unterabteilung Spermatophytes (Samenpflanzen)
  • ∟ Angiosperms
  • ∟ mesangiosperms (Mesangiospermen)
  • ∟ eudicots
  • ∟ core eudicots
  • ∟ Superasterids
  • ∟ Ordnung Caryophyllales
  • ∟ подотряд / подпорядок Portulacineae
  • ∟ Familie Portulacaceae (Portulakgewächse)
  • ∟ Gattung Portulaca (Portulak Gattung)
  • ∟ Art Portulaca saxifragoides (Steinbrech-Portulak)

Lebendiger Puls

Morphologie

Portulaca saxifragoides ist auf spezialisierte sukkulente Blätter angewiesen, um lebenswichtiges Wasser zu speichern – eine kritische physiologische Anpassung an das Überleben in trockenen oder felsigen Umgebungen. Die Pflanze behält ein niedriges, flach am Boden wachsendes Profil bei, um den Feuchtigkeitsverlust durch Wind und intensive Sonneneinstrahlung zu minimieren.

Ihre strukturellen Eigenschaften sind perfekt entwickelt, um dünne Substrate zu nutzen. Das Wurzelsystem verankert die Pflanze fest in flachen Böden oder Felsspalten, sodass sie sich über längere Trockenperioden hinweg versorgen kann, die in ihrem natürlichen Lebensraum üblich sind.

Interessante Fakten

Die historischen Aufzeichnungen und Typusexemplare dieser Art gehen auf die intensiven Sammlungen von Friedrich Welwitsch im 19. Jahrhundert zurück. Der Artname saxifragoides bedeutet wörtlich übersetzt steinbrechartig und lässt auf den bevorzugten Lebensraum zwischen Felsspalten schließen. Das Verbreitungsgebiet beschränkt sich nach aktuellen botanischen Erkenntnissen auf die nördlichen Regionen Angolas.

Verbreitungsgebiet

  • Angola

Quellen

  • Kew Science Plants of the World Online (POWO)
  • Global Biodiversity Information Facility (GBIF)
  • Catalogue of Life

Technische Information

Externe Datenbanken: GBIF, POWO, Tropicos

Siehe auch