Tingo-María-Portulak (Portulaca tingoensis)

Silhouette: T. Michael Keesey / Lizenz

Portulaca tingoensis: Botanische Eigenschaften und Lebensraum

Als integraler Bestandteil der südamerikanischen Flora bereichert Portulaca tingoensis die botanische Vielfalt hochgelegener Regionen. Diese bemerkenswerte Art aus der Familie der Portulakgewächse (Portulacaceae) gedeiht vorwiegend in gebirgigen und trockenen Landschaften, wo sie sich perfekt an die kargen Bodenverhältnisse angepasst hat. Die wissenschaftliche Erstbeschreibung dieser faszinierenden Spezies wurde von dem amerikanischen Botaniker James Francis Macbride dokumentiert.

Das primäre Verbreitungsgebiet umfasst Peru sowie mehrere nördliche Provinzen Argentiniens wie Jujuy, La Rioja und Salta. Neben der Hauptform wird in der botanischen Systematik auch die Unterart Portulaca tingoensis andina anerkannt, welche extremere Höhenlagen der Anden besiedelt und besondere ökologische Nischen füllt.

Taxonomie

  • ∟ царство Plantae
  • ∟ Abteilung Tracheophytes (Gefäßpflanzen)
  • ∟ Unterabteilung Spermatophytes (Samenpflanzen)
  • ∟ Angiosperms
  • ∟ mesangiosperms (Mesangiospermen)
  • ∟ eudicots
  • ∟ core eudicots
  • ∟ Superasterids
  • ∟ Ordnung Caryophyllales
  • ∟ подотряд / подпорядок Portulacineae
  • ∟ Familie Portulacaceae (Portulakgewächse)
  • ∟ Gattung Portulaca (Portulak Gattung)
  • ∟ Art Portulaca tingoensis (Tingo-María-Portulak)

Lebendiger Puls

Morphologie

In Übereinstimmung mit anderen Arten der Familie verfügt Portulaca tingoensis über wasserspeichernde Gewebe, die Trockenheitstoleranz gewährleisten. Die Blätter sind fleischig ausgebildet, um die Verdunstungsoberfläche in der trockenen Bergluft zu minimieren. Diese morphologische Anpassung ist für das Überleben an den steilen Hängen und in den felsigen Spalten der Anden unerlässlich.

Der Wuchs der Pflanze fügt sich nahtlos in das raue Relief ein und zeigt oft ein kriechendes oder mattenbildendes Verhalten. Die Blütenstrukturen bestehen aus zarten, kurzlebigen Petalen, die sich den extremen tageszeitlichen Temperaturschwankungen ihres alpinen Habitats angepasst haben.

Interessante Fakten

Die taxonomische Geschichte von Portulaca tingoensis ist eng mit den botanischen Expeditionen in den Anden im frühen 20. Jahrhundert verknüpft. James Francis Macbride, der die Erstbeschreibung der Art verfasste, war maßgeblich an der Katalogisierung der Flora Perus für das Field Museum of Natural History beteiligt. Die Bestimmung einer andinen Unterart weist auf die erfolgreiche Besiedlung anspruchsvoller Hochgebirgsökosysteme durch die Pflanze hin.

Verbreitungsgebiet

  • Argentinien
  • Peru

Quellen

  • GBIF (Global Biodiversity Information Facility)
  • POWO (Plants of the World Online)
  • WFO (World Flora Online)
  • Tropicos

Technische Information

Taxonsynonyme: Portulaca andina

Externe Datenbanken: GBIF, POWO, Tropicos

Siehe auch