Behaarte Schlafbeere (Withania hirsuta)

Silhouette: T. Michael Keesey / Lizenz

Withania hirsuta: Wissenschaftliche Übersicht der Pflanzenart

Die Erforschung von Withania hirsuta bereichert das Wissen über die Diversität der Gattung Withania. Diese krautigen Pflanzen weisen spezifische Anpassungen an ihre jeweiligen natürlichen Lebensräume auf. Botanische Sammlungen stützen sich auf verifizierte Fundberichte aus Feldstudien.

Die exakte Zuordnung des Taxons erfolgt im Rahmen internationaler wissenschaftlicher Standards. Solche Datensätze ermöglichen präzise Vergleiche innerhalb der Pflanzensystematik.

Taxonomie

  • царство Plantae
  • Abteilung Tracheophytes (Gefäßpflanzen)
  • Unterabteilung Spermatophytes (Samenpflanzen)
  • Angiosperms
  • mesangiosperms (Mesangiospermen)
  • eudicots
  • asterids
  • Ordnung Solanales
  • Familie Solanaceae
  • Unterfamilie Solanoideae
  • Tribus Physaleae
  • Gattung Withania (Schlafbeeren)
  • Art Withania hirsuta (Behaarte Schlafbeere)

Lebendiger Puls

Morphologie

Die physische Struktur von Withania hirsuta ist durch ihre xerophyten Anpassungen geprägt, die es ihr ermöglichen, Feuchtigkeit zu speichern. Ihre Strukturen zeichnen sich durch eine dichte Behaarung und kompakte Wuchsformen aus.

  • Stängel: Die verzweigten, aufrechten Stängel sind an der Basis holzig und mit einer dichten Schicht feiner, weißlicher Haare bedeckt, die die Verdunstung reduzieren.
  • Blätter: Die einfachen, eiförmigen Blätter besitzen ganzrandige Ränder und sind wechselständig oder in Gruppen entlang der Zweige angeordnet.
  • Blüten: Kleine, unscheinbare Blüten erscheinen in achselständigen Büscheln und zeigen eine blass grünlich-gelbe Krone.
  • Frucht: Die kugeligen Beeren sind von einem beständigen, aufgeblasenen Kelch umschlossen, der während der Samenentwicklung als Schutzblase dient.

Interessante Fakten

Die einzigartigen Merkmale von Withania hirsuta veranschaulichen ihre evolutionsbedingten Anpassungen an lebensfeindliche Umgebungen.

  • Lateinischer Ursprung: Das Art-Epitheton hirsuta lässt sich mit „haarig“ oder „rau“ übersetzen und beschreibt den dichten, schützenden Flaum.
  • Vergrößerter Kelch: Der Kelch wächst nach der Befruchtung weiter und bildet eine papierartige Hülle, die die reifende Beere schützt.
  • Mikroklima-Regulierung: Die dicke Schicht aus Trichomen erzeugt eine feuchte Luftmikroschicht direkt auf der Blattoberfläche, was den Wasserverlust durch Wind reduziert.

Verbreitungsgebiet

  • Somalia
  • Yemen
  • Indien

Quellen

  • Plants of the World Online (POWO) - Royal Botanic Gardens, Kew
  • Global Biodiversity Information Facility (GBIF)
  • World Flora Online (WFO)

Technische Information

Externe Datenbanken: GBIF, POWO, Tropicos

Siehe auch

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Ein immergrüner, stark verzweigter Strauch des westlichen Mittelmeerraums, der sich durch eine auffällige Korkrinde auszeichnet.