Dolden-Spraguea Var. Stammbildende (Spraguea umbellata var. caudicifera)

caudex-bearing pussypaws
Silhouette: T. Michael Keesey / Lizenz

Spraguea umbellata var. caudicifera: Hochgebirgs-Varietät

Unter den alpinen Blütenpflanzen des westlichen Nordamerikas bildet die seltene Varietät Spraguea umbellata var. caudicifera dichte Polster auf sandigen Böden. Dieses taxonomische Glied ist an die rauen Bedingungen der alpinen und subalpinen Zonen angepasst. Es wächst vor allem in höheren Gebirgslagen der Kaskadenkette und der Sierra Nevada.

Dieses Taxon wird taxonomisch oft auch als Synonym unter Calyptridium umbellatum var. caudiciferum oder Cistanthe umbellata var. caudicifera geführt. Es gehört zur Familie der Quellkrautgewächse (Montiaceae). Zuvor wurde die Gruppe traditionell den Portulakgewächsen (Portulacaceae) zugeordnet.

Taxonomie

Morphologie

Die Varietät zeichnet sich durch einen besonders stark ausgeprägten, verholzten Caudex aus, der als Überdauerungsorgan dient. Sie wächst meist sehr flach am Boden und bildet kompakte Matten, um dem starken Wind in Höhenlagen zu entgehen. Die fleischigen Blätter sind in kleinen, gedrungenen Rosetten angeordnet.

Wichtige morphologische Details der Pflanze umfassen:

  • Blätter: Die Blätter sind klein, spatelförmig und extrem sukkulent aufgebaut.
  • Wuchshöhe: Der Blütenstängel ragt meist nur wenige Zentimeter über die Blattrosette hinaus.
  • Blütenstand: Der gedrängte, kopfartige Blütenstand erinnert an ein kleines Kissen.

Die Blüten besitzen zarte, weiße bis rosafarbene Kronblätter, die von papierartigen, breit-rundlichen Kelchblättern umgeben sind. Diese Kelchblätter bleiben auch nach der Blütezeit trocken bestehen und schützen die reifenden Samen. Der gesamte Wuchs ist deutlich kompakter als bei der typischen Art der Common Pussypaws.

Blütezeit

Juni bis August

Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Name
Dez

Interessante Fakten

Der Name der Varietät leitet sich vom lateinischen Begriff caudicifera ab, was Caudex-tragend bedeutet. Diese anatomische Eigenschaft schützt die Pflanze vor extremen Frost- und Hitzeperioden in felsigen alpinen Geröllfeldern. Die papierartigen Kelchblätter reflektieren zudem intensives UV-Licht in extremen Höhenlagen.

Verbreitungsgebiet

  • Washington
  • Oregon
  • Kalifornien

Quellen

  • POWO: Plants of the World Online
  • WFO: World Flora Online
  • Tropicos: Missouri Botanical Garden
  • GBIF: Global Biodiversity Information Facility

Technische Information

Externe Datenbanken: GBIF, POWO, Tropicos