Ur-Mädchenhaarbaum
Ginkgoites
Eine weit verbreitete fossile Formgattung aus der Familie der Ginkgoaceae, die vom späten Karbon bis …
Während des Mesozoikums besiedelte diese mittlerweile ausgestorbene Gattung der Ginkgogewächse weite Teile der Erde von Europa bis Südamerika. Fossile Überreste dieses prähistorischen Holz-Taxons wurden in Gesteinsschichten des Trias, Jura und der Kreidezeit nachgewiesen.
Die weltweiten Funde unterstreichen die enorme geografische Verbreitung der Familie Ginkgoaceae in vergangenen Erdzeitaltern. Insbesondere in Südamerika und Europa wurden bedeutende versteinerte Holzstrukturen dieser Gattung geborgen.
Als fossiles Holz-Taxon (Morphotaxon) wird Baieroxylon vor allem durch die Feinstruktur seines fossilierten Sekundärholzes definiert. Die mikroskopischen Merkmale zeigen eine enge Verwandtschaft mit der Holzstruktur moderner Ginkgogewächse.
Ein herausragender Fundort für Baieroxylon-Fossilien ist der Paleorrota-Geopark im Süden Brasiliens. Dort wurden in der Santa-Maria-Formation beeindruckende Stücke fossilen Holzes aus der Obertrias konserviert.
Zudem wurden weitere bedeutende Exemplare in der Huincul- und Rayoso-Formation in Argentinien entdeckt, was die Präsenz dieser Bäume in den urzeitlichen Ökosystemen Gondwanas belegt.
Externe Datenbanken: GBIF
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