Adolf-Friedrich-Zürgelbaum (Celtis adolfi-friderici)

Diania African celtis
Silhouette: T. Michael Keesey / Lizenz

Celtis adolfi-friderici: Ein afrikanischer Baumriese im Profil

Celtis adolfi-friderici ist ein markanter, bis zu 50 Meter hoher Baum, der in den feuchten tropischen Wäldern Zentral- und Westafrikas beheimatet ist. Er gehört zur Familie der Hanfgewächse (Cannabaceae) und zeichnet sich durch seinen gewaltigen Wuchs mit massiven, breiten Brettwurzeln aus. In seinen natürlichen Verbreitungsgebieten, die sich über weite Teile Afrikas erstrecken, gedeiht er bevorzugt in Höhenlagen zwischen 600 und 1.200 Metern.

Taxonomie

  • царство Plantae
  • Abteilung Tracheophytes (Gefäßpflanzen)
  • Unterabteilung Spermatophytes (Samenpflanzen)
  • Angiosperms
  • mesangiosperms
  • eudicots
  • Superrosids
  • rosids
  • Ordnung Rosales
  • Familie Cannabaceae (Hanfgewächse)
  • Gattung Celtis (Zürgelbäume)
  • Art Celtis adolfi-friderici (Adolf-Friedrich-Zürgelbaum)

Lebendiger Puls

Morphologie

Der Baum präsentiert sich als halbimmergrünes Gewächs mit einem Stammdurchmesser, der einen Meter oder mehr erreichen kann. Die Rinde ist relativ glatt und weist eine gräuliche Färbung auf. Die einfachen, ledrigen Laubblätter sind wechselständig angeordnet und besitzen einen kurzen, rinnigen Blattstiel.

Ihre Form ist verkehrt-eiförmig bis elliptisch, während die Spitze zugespitzt ist. Die ganzrandigen Blätter erreichen eine Länge von 8 bis 16 Zentimetern und eine Breite von 5,5 bis 9 Zentimetern. Die kleinen Nebenblätter fallen frühzeitig ab, und die Blattunterseite ist oft etwas rau beschaffen.

Die Fortpflanzungsstruktur ist polygam-monözisch, mit vielblütigen, achselständigen Rispen. Aus den befruchteten Blüten entwickeln sich rundliche bis eiförmige, kahle Steinfrüchte, die bei Reife eine gelblich-rötliche Färbung annehmen und etwa zwei Zentimeter groß werden.

Anwendungen

Das helle, mittelschwere Holz von Celtis adolfi-friderici wird trotz seiner geringen natürlichen Dauerhaftigkeit aufgrund seiner guten Behandelbarkeit vielseitig genutzt. Darüber hinaus finden die Samen des Baumes als Nahrungsmittel Verwendung, da sie als essbar gelten. Auch in der traditionellen Medizin spielen verschiedene Pflanzenteile eine Rolle, wobei insbesondere die Blätter und die Rinde für Heilzwecke eingesetzt werden.

Interessante Fakten

Interessanterweise besitzt diese Art, trotz ihrer enormen Größe und weiten Verbreitung in den afrikanischen Tropenwäldern, den Erhaltungsstatus Nicht gefährdet (Least Concern). Die Bildung ausgeprägter Brettwurzeln ist eine faszinierende Anpassung an die oftmals flachgründigen Böden im tropischen Regenwald. Diese massiven Wurzelstrukturen verleihen dem riesigen Baum die nötige Stabilität, um den Herausforderungen seines feuchten Lebensraums standzuhalten.

Verbreitungsgebiet

  • Kongo
  • Demokratische Republik Kongo
  • Gabun
  • Ghana
  • Guinea
  • Elfenbeinküste
  • Kamerun
  • Liberia
  • Zentralafrikanische Republik
  • Sudan
  • Südsudan
  • Uganda
  • Sierra Leone
  • Nigeria
  • Saudi-Arabien
  • Jemen

Quellen

  • POWO (Plants of the World Online)
  • GBIF
  • Tropicos

Technische Information

Externe Datenbanken: GBIF, POWO, Tropicos

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