Keilblatt-Zürgelbaum (Celtis gomphophylla)

Growweblaarstinkhout Rough-leaved stinkwood
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Celtis gomphophylla - Afrikanischer Zürgelbaum

Die weiten und vielfältigen Landschaften Afrikas südlich der Sahara beheimaten eine Vielzahl mächtiger Laubbäume. Celtis gomphophylla ist ein solcher Baum, der in unterschiedlichsten Waldökosystemen von der Elfenbeinküste bis nach Äthiopien und südlich bis nach Südafrika zu finden ist.

Diese Art aus der Familie der Hanfgewächse (Cannabaceae) kann eine beeindruckende Höhe von 5 bis hin zu 35 Metern erreichen. Sie besiedelt sowohl feuchte tropische Tieflandwälder als auch trockene Bergwälder in Höhenlagen zwischen 20 und 1500 Metern.

Taxonomie

  • царство Plantae
  • Abteilung Tracheophytes (Gefäßpflanzen)
  • Unterabteilung Spermatophytes (Samenpflanzen)
  • Angiosperms
  • mesangiosperms
  • eudicots
  • Superrosids
  • rosids
  • Ordnung Rosales
  • Familie Cannabaceae (Hanfgewächse)
  • Gattung Celtis (Zürgelbäume)
  • Art Celtis gomphophylla (Keilblatt-Zürgelbaum)

Lebendiger Puls

Morphologie

Der Baum zeichnet sich durch einen kräftigen, oft geraden Stamm und eine dichte Baumkrone aus, die wertvollen Schatten in den afrikanischen Wäldern spendet. Das Laub ist charakteristisch geformt und besitzt eine auffällig raue Oberfläche, was ihm im englischen Sprachraum den Namen "Rough-leaved stinkwood" eingebracht hat.

Die Blüten sind klein und windbestäubt, woraus sich später fleischige, runde Steinfrüchte entwickeln. Diese Früchte sind eine essenzielle Nahrungsquelle für verschiedene Vogelarten und Primaten, die so maßgeblich zur Samenverbreitung beitragen.

Anwendungen

  • Das Holz dieses Baumes wird lokal gelegentlich als Konstruktions- oder Bauholz genutzt.
  • In der traditionellen afrikanischen Medizin finden verschiedene Teile der Pflanze vereinzelt Anwendung.
  • Die Baumkronen bieten einen wichtigen Lebensraum für unzählige Tierarten in den tropischen Wäldern.

Interessante Fakten

  • Das geschätzte natürliche Verbreitungsgebiet dieser Art umfasst gigantische 15,5 Millionen Quadratkilometer.
  • Trotz seiner weiten Verbreitung wird der Baum gebietsweise durch zunehmenden Lebensraumverlust, landwirtschaftliche Expansion und gezielten Holzeinschlag stark bedroht.
  • Die Art wurde im Jahr 1887 von dem englischen Botaniker John Gilbert Baker erstmals gültig wissenschaftlich beschrieben.

Verbreitungsgebiet

  • Südafrika
  • Madagaskar
  • Kenia
  • Demokratische Republik Kongo
  • Angola

Quellen

  • Plants of the World Online (POWO)
  • Global Biodiversity Information Facility (GBIF)
  • South African National Biodiversity Institute (SANBI)

Technische Information

Externe Datenbanken: GBIF, POWO, Tropicos

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