Essbarer Zürgelbaum (Celtis edulis)

Yellow-fruit hackberry

Celtis edulis (Yellow-fruit hackberry): Botanische Merkmale

Dieser Vertreter der Familie der Hanfgewächse (Cannabaceae) wächst bevorzugt in gemäßigten bis subtropischen Waldökosystemen und bildet dort einen wichtigen Bestandteil der Flora. Botaniker schätzen die Art besonders wegen ihrer bemerkenswerten Anpassungsfähigkeit an unterschiedliche Bodenverhältnisse und mikroklimatische Bedingungen. Im Laufe der Jahre entwickelt die Pflanze eine ausladende Baumkrone, die zahlreichen Tierarten essenziellen Schutz und Lebensraum bietet.

Taxonomie

  • царство Plantae
  • Abteilung Tracheophytes (Gefäßpflanzen)
  • Unterabteilung Spermatophytes (Samenpflanzen)
  • Angiosperms
  • mesangiosperms
  • eudicots
  • Superrosids
  • rosids
  • Ordnung Rosales
  • Familie Cannabaceae (Hanfgewächse)
  • Gattung Celtis (Zürgelbäume)
  • Art Celtis edulis (Essbarer Zürgelbaum)

Lebendiger Puls

Morphologie

Die wechselständigen Laubblätter besitzen eine eher raue Oberfläche sowie einen markant gezähnten Blattrand. Im Frühjahr erscheinen an den Zweigen kleine, unauffällige Blüten, die primär durch Windbestäubung befruchtet werden. Aus diesen Blüten entwickeln sich später die Steinfrüchte, die ein süßliches, essbares Fruchtfleisch umgeben und farblich oft ins Gelbliche tendieren.

Anwendungen

Die Früchte von Celtis edulis wurden historisch von lokalen Bevölkerungsgruppen gesammelt und aufgrund ihres Nährwerts verzehrt. Das dichte, widerstandsfähige Holz der Pflanze findet lokal Verwendung in der Schreinerei und bei der Konstruktion von robusten landwirtschaftlichen Werkzeugen.

Interessante Fakten

Das spezifische Epitheton edulis verweist in der botanischen Nomenklatur direkt auf die Essbarkeit der Früchte, was diese Art deutlich von anderen Vertretern der Gattung abhebt. Die nährstoffreichen Steinfrüchte ziehen eine Vielzahl von fruchtfressenden Vogelarten an, die eine entscheidende Rolle bei der Verbreitung und dem Erhalt der Population spielen.

Verbreitungsgebiet

  • Japan
  • South Korea
  • North Korea

Quellen

  • Plants of the World Online (POWO)
  • Global Biodiversity Information Facility (GBIF)

Technische Information

Externe Datenbanken: GBIF, POWO, Tropicos

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