Erlenblättriger Zürgelbaum (Celtis alnifolia)

Silhouette: T. Michael Keesey / Lizenz

Celtis alnifolia: Merkmale und Systematik

Unter den vielfältigen Vertretern der Hanfgewächse (Cannabaceae) zeichnet sich Celtis alnifolia durch ihr spezifisches Erscheinungsbild aus. Die Nomenklatur dieser Baumart verweist auf eine bemerkenswerte morphologische Ähnlichkeit mit den Blättern von Erlen (Alnus). Als integraler Bestandteil lokaler Flora trägt die Pflanze wesentlich zur Strukturierung und Dynamik ihres jeweiligen Waldökosystems bei.

Die botanische Dokumentation dieser Spezies verdeutlicht die große Varianz innerhalb der Gattung Celtis. Sie repräsentiert einen interessanten Fall evolutionärer Konvergenz in der Blattform.

Taxonomie

  • царство Plantae
  • Abteilung Tracheophytes (Gefäßpflanzen)
  • Unterabteilung Spermatophytes (Samenpflanzen)
  • Angiosperms
  • mesangiosperms
  • eudicots
  • Superrosids
  • rosids
  • Ordnung Rosales
  • Familie Cannabaceae (Hanfgewächse)
  • Gattung Celtis (Zürgelbäume)
  • Art Celtis alnifolia (Erlenblättriger Zürgelbaum)

Lebendiger Puls

Morphologie

Die namensgebenden Laubblätter von Celtis alnifolia weisen eine ausgeprägte Nervatur und Form auf, die visuell an Erlenblätter erinnert. Im Gegensatz zu vielen anderen Celtis-Arten zeigen die Blätter oft eine ganz spezifische Ausprägung der Blattrandzähnung. Die Zweige sind in der Regel fein behaart, besonders in den frühen Wachstumsstadien.

Aus den eher unscheinbaren Blütenstandstrukturen entwickeln sich kleine kugelige Steinfrüchte. Diese Früchte besitzen im reifen Zustand eine dünne, süßliche fleischige Schicht über einem harten Endokarp.

Interessante Fakten

Das spezifische Epitheton alnifolia leitet sich von den lateinischen Wörtern alnus für Erle und folium für Blatt ab. Diese Art der Namensgebung spiegelt die historische Praxis von Botanikern wider, neu entdeckte Pflanzenarten anhand ihrer Ähnlichkeit mit bereits gut bekannten europäischen Bäumen zu beschreiben.

Verbreitungsgebiet

  • Brasilien
  • Argentinien
  • Mexiko
  • Kolumbien

Quellen

  • Plants of the World Online (POWO)
  • Global Biodiversity Information Facility (GBIF)
  • Tropicos

Technische Information

Externe Datenbanken: GBIF, POWO, Tropicos

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