Biondis Zürgelbaum (Celtis biondii)

Biondi-Zürgelbaum Chinesischer Zürgelbaum Zidanshu
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Celtis biondii: Botanische Merkmale, Herkunft und Ökologie

Auf den kalkhaltigen Böden ostasiatischer Wälder entfaltet Celtis biondii sein raumgreifendes Wachstum. Dieser sommergrüne Laubbaum aus der Familie der Hanfgewächse (Cannabaceae) erreicht eine maximale Wuchshöhe von 18 Metern und besiedelt weite Teile Chinas, Japans sowie Koreas. In seinem natürlichen Verbreitungsgebiet bildet das Gehölz oft Pflanzengesellschaften mit historischen Arten wie dem wilden Ginkgo. Die bemerkenswerte Toleranz gegenüber unterschiedlichen Bodenverhältnissen lässt die Art selbst in Gebirgslagen bis auf 2000 Meter Seehöhe gedeihen.

Taxonomie

  • царство Plantae
  • Abteilung Tracheophytes (Gefäßpflanzen)
  • Unterabteilung Spermatophytes (Samenpflanzen)
  • Angiosperms
  • mesangiosperms
  • eudicots
  • Superrosids
  • rosids
  • Ordnung Rosales
  • Familie Cannabaceae (Hanfgewächse)
  • Gattung Celtis (Zürgelbäume)
  • Art Celtis biondii (Biondis Zürgelbaum)

Lebendiger Puls

Morphologie

Ein Stamm mit grauer Borke stützt eine Krone aus gelblich-braunen Ästen. Das Laubwerk setzt sich aus 13 bis 15 Zentimeter langen, lanzettlich bis eiförmig geschnittenen Blättern zusammen, die ledrig wirken und einen gezähnten Rand besitzen. Typisch für die Gattung verjüngen sich die Blattspitzen auffällig zu einem feinen Schwanz. Die unscheinbaren, leicht grünlichen Blüten öffnen sich zwischen April und Mai. Zum Herbst hin, meist ab September, färben sich die 6 bis 10 Millimeter großen, runden Steinfrüchte in kräftige Gelb- bis Rottöne um.

Blütezeit

Frühling

Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Name
Dez

Anwendungen

In Ostasien pflanzen Landschaftsarchitekten das Gehölz gerne zur städtischen Begrünung, da es längere Trockenperioden unbeschadet übersteht. Die reifen Steinfrüchte stellen in den kalten Monaten eine unverzichtbare Nahrungsquelle für viele Standvögel und durchziehende Vogelarten dar.

Interessante Fakten

Eine seltene Varietät dieser Art wächst isoliert auf den steilen Klippen der japanischen Miyako-Inseln. Diese Reliktpopulation ist stark im Rückgang begriffen und wird auf lokalen Roten Listen als vom Aussterben bedroht geführt. Der chinesische Trivialname „zidanshu“ lässt sich mit „violetter Kugelbaum“ übersetzen und nimmt direkten Bezug auf die Form und Färbung der Früchte im späten Reifestadium.

Verbreitungsgebiet

  • China
  • Japan
  • Südkorea
  • Taiwan

Natürliche Varietäten

Quellen

  • Flora of China
  • Plants of the World Online (POWO)
  • Global Biodiversity Information Facility (GBIF)

Technische Information

Externe Datenbanken: GBIF, POWO, Tropicos

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