Bonin-Zürgelbaum (Celtis boninensis)

Silhouette: T. Michael Keesey / Lizenz

Celtis boninensis: Flora der Ogasawara-Inseln

Auf den subtropischen Inselgruppen Japans hat sich Celtis boninensis als ein wesentliches Element der dortigen Waldökosysteme etabliert. Der japanische Botaniker Gen-Iti Koidzumi beschrieb diese Art der Hanfgewächse im Jahr 1913 erstmals detailliert für die westliche Wissenschaft. Die Gehölze prägen das Landschaftsbild ihrer Heimatregion und bieten endemischen Vogelarten wichtige Nahrungsquellen und Nistplätze.

Taxonomie

  • царство Plantae
  • Abteilung Tracheophytes (Gefäßpflanzen)
  • Unterabteilung Spermatophytes (Samenpflanzen)
  • Angiosperms
  • mesangiosperms
  • eudicots
  • Superrosids
  • rosids
  • Ordnung Rosales
  • Familie Cannabaceae (Hanfgewächse)
  • Gattung Celtis (Zürgelbäume)
  • Art Celtis boninensis (Bonin-Zürgelbaum)

Lebendiger Puls

Morphologie

Der Baum bildet meist einen kräftigen Stamm mit einer tief gefurchten Rinde aus, die ihn vor äußeren Einflüssen schützt. Die eiförmigen bis elliptischen Blätter sind leicht ledrig, auf der Oberseite schwach glänzend und weisen an der Basis die gattungstypische Asymmetrie auf. Im Spätsommer reifen Steinfrüchte heran, die von einer dünnen Schale umgeben sind.

Interessante Fakten

In der botanischen Nomenklatur existieren die Bezeichnungen Celtis koidzumii und Celtis liukiuensis als heterotypische Synonyme für diese Art. Das primäre Epitheton boninensis ist eine direkte geografische Referenz auf die Bonin-Inseln (Ogasawara-guntō), an deren isolierte Umweltbedingungen der Baum im Laufe der Zeit optimal angepasst wurde.

Verbreitungsgebiet

  • Japan

Quellen

  • POWO (Plants of the World Online)
  • GBIF (Global Biodiversity Information Facility)
  • The Botanical Magazine [Tokyo]

Technische Information

Externe Datenbanken: GBIF, POWO, Tropicos

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