Kirschen-Zürgelbaum (Celtis cerasifera)

Silhouette: T. Michael Keesey / Lizenz

Celtis cerasifera: Asiatischer Zürgelbaum der Hanfgewächse

Die asiatische Laubbaumart Celtis cerasifera wurde im Jahr 1916 von dem renommierten Botaniker Camillo Karl Schneider formal wissenschaftlich beschrieben. Innerhalb der Familie der Hanfgewächse (Cannabaceae) zeichnet sich diese Spezies durch ihre ausgeprägte Anpassungsfähigkeit an die klimatischen Bedingungen des ostasiatischen Raums aus.

Das natürliche Verbreitungsgebiet umfasst weite Teile der Volksrepublik China sowie angrenzende Regionen in Myanmar. In ihren Heimatländern besiedelt die Pflanze verschiedene Provinzen wie Sichuan, Yunnan und Tibet, wo sie ein wichtiges Element der lokalen Flora darstellt.

Taxonomie

  • царство Plantae
  • Abteilung Tracheophytes (Gefäßpflanzen)
  • Unterabteilung Spermatophytes (Samenpflanzen)
  • Angiosperms
  • mesangiosperms
  • eudicots
  • Superrosids
  • rosids
  • Ordnung Rosales
  • Familie Cannabaceae (Hanfgewächse)
  • Gattung Celtis (Zürgelbäume)
  • Art Celtis cerasifera (Kirschen-Zürgelbaum)

Lebendiger Puls

Morphologie

Dieser laubabwerfende Baum entwickelt eine breite Krone mit wechselständigen, eiförmigen Blättern, die charakteristische asymmetrische Blattbasen aufweisen. Die robuste Verzweigungsarchitektur ermöglicht es der Pflanze, in verschiedenen gemäßigten und subtropischen Klimazonen zu gedeihen.

Während der Reproduktionsphase bringt der Baum unscheinbare grüne Blüten hervor, die zu charakteristischen Steinfrüchten heranreifen. Diese Früchte durchlaufen im Laufe der Reifung verschiedene Farbstufen und locken schließlich Vögel und kleine Säugetiere für eine effektive Samenausbreitung an.

Interessante Fakten

Die botanische Erstbeschreibung wurde im dritten Band des historischen Werks Plantae Wilsonianae von Charles Sprague Sargent veröffentlicht. Der wissenschaftliche Artname cerasifera ist lateinischen Ursprungs und verweist etymologisch auf Eigenschaften, die möglicherweise an kirschenartige Früchte erinnern.

Verbreitungsgebiet

  • China
  • Myanmar

Quellen

  • USDA, ARS, Germplasm Resources Information Network (GRIN)
  • C. S. Sargent, Plantae Wilsonianae (1916)
  • Catalogue of Life
  • Global Biodiversity Information Facility (GBIF)

Technische Information

Externe Datenbanken: GBIF, POWO, Tropicos

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