Chicape-Zürgelbaum (Celtis chicape)

Silhouette: T. Michael Keesey / Lizenz

Celtis chicape: Botanische Eigenschaften und Verbreitung

In der vielfältigen Pflanzenwelt Südamerikas nimmt Celtis chicape eine interessante Stellung innerhalb der Familie der Hanfgewächse (Cannabaceae) ein. Diese Gehölze fügen sich nahtlos in die komplexen Ökosysteme ihrer natürlichen Verbreitungsgebiete ein. Historisch wurde die Art zunächst von dem Botaniker Hugh Algernon Weddell wissenschaftlich erfasst, bevor sie durch Friedrich Anton Wilhelm Miquel ihren noch heute gültigen Namen erhielt.

Taxonomie

  • царство Plantae
  • Abteilung Tracheophytes (Gefäßpflanzen)
  • Unterabteilung Spermatophytes (Samenpflanzen)
  • Angiosperms
  • mesangiosperms
  • eudicots
  • Superrosids
  • rosids
  • Ordnung Rosales
  • Familie Cannabaceae (Hanfgewächse)
  • Gattung Celtis (Zürgelbäume)
  • Art Celtis chicape (Chicape-Zürgelbaum)

Lebendiger Puls

Morphologie

Als typischer Vertreter der Gattung der Zürgelbäume wächst Celtis chicape zumeist in Form von robusten Sträuchern oder Bäumen heran. Das Blattwerk dieser Gehölze weist die für die Familie charakteristischen Merkmale auf, zu denen oftmals asymmetrische Blattspreiten gehören. Die reproduktiven Strukturen, einschließlich der Blüten und kleinen Früchte, spiegeln die klassische Morphologie der Hanfgewächse wider.

Anwendungen

In den einheimischen Habitaten übernehmen die Pflanzen eine bedeutende ökologische Funktion als Schattenspender und Strukturbildner. Die reifenden Früchte dienen einer Vielzahl von Vögeln und kleinen Säugetieren als willkommene Nahrungsquelle. Eine spezifische oder weitreichende kommerzielle Nutzung dieser Wildart ist in der gängigen botanischen Fachliteratur nicht dokumentiert.

Interessante Fakten

Die Taxonomie dieser Art ist von historischer Bedeutung, da erste Beschreibungen von dem prominenten Botaniker Hugh Algernon Weddell stammten. Ihr exakter taxonomischer Name wurde später von Friedrich Anton Wilhelm Miquel etabliert.

Wie viele Arten der Gattung Celtis wurde sie früher den Ulmengewächsen (Ulmaceae) zugeordnet, bevor moderne genetische Untersuchungen ihre Zugehörigkeit zu den Hanfgewächsen (Cannabaceae) bestätigten.

Verbreitungsgebiet

  • Argentinien
  • Bolivien
  • Paraguay
  • Uruguay
  • Taiwan

Quellen

  • Plants of the World Online (POWO)
  • Global Biodiversity Information Facility (GBIF)
  • Botanische Aufzeichnungen der Cebuano-, Schwedisch- und Waray-Wikipedia

Technische Information

Externe Datenbanken: GBIF

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