Brasilianischer Zürgelbaum
Celtis brasiliensis
Ein laubabwerfender Baum oder kletternder Strauch aus Südamerika, der zur Familie der Hanfgewächse gehört.
Ostasiatische Laubwälder sind die natürliche Heimat von Celtis chinensis, einer imposanten Baumart aus der Familie der Hanfgewächse (Cannabaceae). In seiner Heimatregion prägt dieser Laubbaum sowohl natürliche Landschaften als auch urbane Räume durch sein kräftiges Wachstum und seine ausladende Krone. Die Art hat sich im Laufe der Evolution hervorragend an die gemäßigten bis subtropischen Klimazonen Asiens angepasst.
Aufgrund seiner enormen Robustheit wird der Baum häufig in städtischen Gebieten gepflanzt, da er tolerant gegenüber Luftverschmutzung und widrigen Bodenbedingungen ist. Er besitzt zudem eine tiefgreifende kulturelle Bedeutung in Ostasien, wo er in der traditionellen Gartengestaltung stark geschätzt wird.
Im ausgewachsenen Zustand erreicht Celtis chinensis Wuchshöhen von bis zu 20 Metern. Der kräftige Stamm ist von einer glatten, silbergrauen Rinde bedeckt, die im hohen Alter flache Furchen bilden kann. Die wechselständigen Laubblätter sind eiförmig bis eiförmig-lanzettlich, besitzen eine auffällig asymmetrische Basis und einen zugespitzten Apex.
Der Blattrand ist meist in der oberen Hälfte deutlich gesägt. Im Frühjahr bilden sich unscheinbare, grünliche Blüten, die vorwiegend durch den Wind bestäubt werden. Aus diesen entwickeln sich kugelige Steinfrüchte, die bei Reife eine auffällige orangefarbene bis rotbraune Färbung annehmen.
Frühling
Das harte und widerstandsfähige Holz von Celtis chinensis wird in seinen Ursprungsländern lokal für Tischlerarbeiten und die Herstellung von landwirtschaftlichen Geräten genutzt. In der asiatischen Forstwirtschaft spielt die Art eine wichtige Rolle bei der Aufforstung und der Stabilisierung erodierender Böden.
Eine besonders prominente Verwendung findet die Pflanze in der traditionellen Bonsaikunst. Dank ihrer hohen Schnittverträglichkeit und der feinen Verzweigung der Äste lassen sich aus ihr hervorragende Miniaturlandschaften gestalten.
Die orangefarbenen Steinfrüchte bieten eine essenzielle Nahrungsquelle für zahlreiche Vogelarten, die im Gegenzug für die weite Verbreitung der Samen sorgen. In der Systematik der Pflanzen wurde die gesamte Gattung Celtis lange Zeit fälschlicherweise den Ulmengewächsen (Ulmaceae) zugeordnet.
Celtis brasiliensis
Ein laubabwerfender Baum oder kletternder Strauch aus Südamerika, der zur Familie der Hanfgewächse gehört.
Celtis gomphophylla
Ein weit verbreiteter Baum aus der Familie der Hanfgewächse, der in vielen Teilen Afrikas heimisch …
Celtis madagascariensis
Ein sommergrüner Baum aus der Familie der Hanfgewächse (Cannabaceae), der endemisch auf Madagaskar vorkommt.
Celtis aurantiaca
Ein laubabwerfender Baum aus der Familie der Hanfgewächse, der in Ostasien beheimatet ist.